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Energieverwertungsagentur - Austrian Energy Agency

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Über die Österreichische Energieagentur

Die Österreichische Energieagentur (EA) wurde im Jahre 1977 als gemeinnützger wissenschaftlicher Verein gegründet. Sie macht sich vor allem durch den Einsatz von effizienter Energienutzung einen Namen. Sie wird als Energieforschungs- und politikeinrichtung verstanden, in der Bund und Länder, rund 30 Institutionen und Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen zusammenarbeiten. Seine Generalversammlung umfasst einige der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Energiesektors, unter anderem Mitglieder aus der Bundesregierung. Der Vorstand ("Prasidium") besteht aus dem Bundesminister für Umweltfragen, dem Bundesminister für Energie und dem Präsidenten der Provinzgouverneure.

Im Laufe der Zeit orientierte sich die Agentur an technischen und organisatorischen Neuerungen, die auf Ressourcenschonung, Kostensenkung und Umweltentlastung abziehen. Die EA hält sich an energie-, wirtschafts- und technologiepolitische Rahmenbedingungen.

Hauptziel der Österreichischen Energieagentur ist die Entwicklung von Maßnahmen, die auf eine nachhaltige Förderung, Bereitstellung und Nutzung von Energie abzielen. Es gilt Energieeinsparungen zu einer Energiequelle zu machen, die erfolgreich mit konventionellen Energiequellen konkurrieren kann. Dabei wirken energieeffiziente Systeme (EE), innovative Energietechnologien (ET) und erneuerbare Energiequellen (RES) ein.

Die Österreichische Energieagentur auf dem Markt

Die Österreichische Energieagentur ist das österreichische Mitglied des European Energy Network EnR. Außerdem ist die Agentur leitführend im österreichischen OPET (Österreichische Netzwerk-Partner für die Implementierung vom Energietechnologien) -Konsortium. Die EA selbst beschäftigt rund 30 Mitarbeiter, die durch eine strategische Personalentwicklung mit technischem, wirtschaftlichem, ökologischem, statistischem und sozialwissenschaftlichem Wissen gerüstet sind.

Die Österreichische Energieagentur setzt sich für Rahmenbedingungen ein, unter denen Marktkräfte zugunsten einer verbesserten Energieeffizienz und erneuerbarer Energien handeln können.

Als Teil seiner Aufgaben unterstützt die EA Bundes- und Provinzverwaltungen, Versorgungsunternehmen und die Industrie bei der Definition von Energietechnologie- und Forschungspolitik.

Auf dem nationalen und internationalen Markt ist die Agentur in den Bereichen Renewable Energy Sources & Rational Use of Energy aktiv und führt Studien zu Biomasse, Fernwärme, Überwachung von CO2-Emissionsminderungsmaßnahmen, CO2-Einsparung technologischer Innovationen, Energieeffizienz in der Industrie und anderen durch. Sie entwickelt langfristige Strategien für nachhaltige Entwicklung, erarbeitet Vorschläge für konkrete Maßnahmen und unterstützt deren Umsetzung. Dies beinhaltet die Analyse der gegenwärtigen und zukünftigen Interaktionen Österreichs mit der Europäischen Gemeinschaft sowie mit den mittel- und osteuropäischen Ländern.

Die Österreichische Energieagentur formuliert und analysiert Energieprobleme technischer, struktureller und verhaltensbezogener Natur, gibt Handlungsempfehlungen, bietet Entscheidungsträgern Informationen und adressiert die entsprechende Öffentlichkeit.

Energienutzung in der Zukunft

Im Jahr 2017 hat die Österreichische Energieagentur eine Onlineumfrage zur Zukunft der Energie durchgeführt. 93% der befragten Stakeholder aus Österreich stimmten überein, dass das globale Klimaschutzabkommen 2027 immer noch von Relevanz sein wird und 80% sind sich einig, dass Energieeffizienz in der öffentlichen Wahrnehmung gleich wichtig bleiben wird. Bei der Neuinstallation von Heizöl erwarten 68% Strom als den wichtigsten Heizenergieträger und 79% Ölkessel weder in neuer Aufwertung noch als Ersatz. Daraus geht eine erwartete Vorrangstellung von Strom in der Zukunft hervor. 81% der Berfragten gehen davon aus, dass Ökostrom im Inland von Betrieben erzeugt wird und 68% waren der Ansicht dass dieser aktiv an Kapazitäts- und Energiemärkten teilnehmen wird. 86% glauben, dass ausreichende Kommunikationsinfraktur zur Verfügung stehen und somit Versorgungssicherheit gewährtleistet wird. 72% glauben, dass sich E-Fahrzeuge durchsetzen werden und somit der Batterieantrieb den Brennstoffzellen-Wasserstoff-Pkw schlagen wird. Laut der Umfrage wird angenommen, dass es 2027 zu einer Transformation des Energiemarktes kommen wird, wo aktuell im Jahr 2018 Branchenfremde, Marktführer sein werden.

Die Akademie der Energieagentur

Durch seine exzellente Stellung auch im wissenschaftlichen Sektor ist die Energieagentur als Akademie für Aus- und Weiterbildungen gut aufgestellt. Themenschwerpunkte sind unter anderem erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Energiemärkte, begleitet von der Lehre der neuesten Technologien. Dabei werden bei individueller Präferenz auch deutsch- und englischsprachige Inhouse-Schulungen angeboten.

Als Akademie schafft EA eine Community, in der Wissens- und Meinungsaustausch im Bereich Gesellschaft, Wissenschaft, Politik, und Wirtschaft stattfindet. Im Jahr 2015 erhielt die EA die Zertifikate ÖNORM ISO 29990:2010 und ISO 29990:2010, in denen standardisierte Anforderungen an Lernprogramme- und prozesse formuliert wurden.

Hier können derartige Schulungen beantragt werden.

Energiepreisindex, Strompreisindex, Gaspreisindex

Energiepreisindex

Um den Endkonsumenten zu informieren, analysiert die EA den monatlich berechneten Energiepreisindex (EPI) für private Haushalte. Dafür werden die Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Österreich herangezogen. Im Rahmen der Resultate konnte kürzlich geschlussfolgert werden, dass der Preis von Heizöl rasant angestiegen ist. Auch konnten die höchsten Spritpreise seit Sommer 2015 verzeichnet werden - Sie sind aber immer noch günstiger als im EU-Schnitt. Der EPI erreichte den höchsten Stand seit August 2015, da Haushalte 2,7% mehr zahlten als im Vorjahr

Strompreisindex

Der österreichische Strompreisindex (ÖSPI) basiert auf einer standardisierten Methode und lehnt sich an die Energie-Börse EEX (European Energy Exchange) an. Die Indexberechnung konzentriert sich auf die kommenden vier Quartale für Strompreis-Termingeschäfte. Daher geben sie auch eine Erwartung hinsichtlich der Entwicklung des Strompreises an. Konkret zeigt der ÖSPI die Veränderung des Einkaufspreises für Strom im kommenden Monat gegenüber der Basisperiode an. Dabei wird auch zum Vormonat und Vorjahr kontrastiert. Das Beschaffungsverhalten ist rein fiktiv und gilt als Grundlage für die Veränderungsparameter. Ausgangsbasis für den Strompreisindex ist der Durchschnitt der Strompreise aus dem Jahr 2006.

Gaspreisindex

Beim Österreichischen Gaspreisindex (ÖGPI) handelt es sich um einen Index der Preisentwicklung von Gasöl und Heizöl - Sachliche Grundlage sind Erdgasimportverträge. Erdgas wird seit der Liberalisierung des Gasmarktes vermehrt nicht mehr aufgrund von Importverträgen bezahlt, sondern aufgrund der Börsenpreise. Börsenpreise fließen daher auch in den Index mit ein.

Welche Vorteile bieten ÖSPI und ÖGPI? Zum einen dienen die verschiedenen Indexangaben als Informationsressource für Haushalts- und Gewerbekunden, die indexgebundene Tarife wählen. Zum anderen tragen ÖSPI und ÖGPI zur Transparenz am Markt bei.

Wer weiterführende Informationen zum Thema Klimaschutz und Energiesparen sucht, wird hier fündig:

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