192.168.1.1

Standard-IP-Adresse

bei A1, Magenta und den meisten Routern

~5 Min.

Einrichtungszeit

für die Grundkonfiguration im Browser

WPA3

Empfohlene Verschlüsselung

der aktuelle Sicherheitsstandard

Router-Typen im Überblick

Bevor Sie in die Einstellungen gehen, hilft es zu wissen, welchen Router-Typ Sie besitzen. Die Administrationsoberfläche ist bei allen Typen ähnlich aufgebaut, aber der Anschlussweg zum Internet unterscheidet sich.

Vergleich der Router-Typen in Österreich
Router-Typ Verbindung Ideal für Preis ab
Standard-Router (DSL/Kabel) Festnetz (Telefondose oder Koaxialkabel) Haushalte und kleine Büros oft im Tarif inkl.
5G-/LTE-Router Mobilfunknetz (SIM-Karte) Gebiete ohne Festnetz, Zweitwohnsitz ca. 50–150 €
Mesh-System Mehrere WLAN-Knoten im Verbund Große Häuser, mehrere Etagen ca. 100–300 € (2er-Set)

Welcher Router-Typ ist bei Ihnen?

Schauen Sie auf die Rückseite Ihres Geräts: Gibt es einen DSL- oder WAN-Anschluss, ist es ein Standard-Router. Einen SIM-Karten-Slot finden Sie bei LTE-/5G-Routern. Bei Mesh-Systemen haben Sie mindestens zwei identische Geräte erhalten. Die Einstellungen im Browser funktionieren bei allen drei Typen gleich.

Router-Ersteinrichtung in 5 Schritten

Die Grundkonfiguration ist bei allen Anbietern und Modellen gleich. Arbeiten Sie die folgenden Schritte der Reihe nach ab.

1

Router anschließen und einschalten

Verbinden Sie den Router mit der Steckdose und dem Internetanschluss (DSL-Kabel, Koaxialkabel oder SIM-Karte). Warten Sie, bis die Power-LED dauerhaft leuchtet — das dauert etwa 1–2 Minuten

2

Computer oder Smartphone verbinden

Verbinden Sie ein Gerät per LAN-Kabel oder WLAN mit dem Router. Die Standard-WLAN-Zugangsdaten stehen auf dem Aufkleber an der Unterseite des Geräts. LAN bietet die stabilere Verbindung für die Ersteinrichtung

3

Router-Oberfläche im Browser öffnen

Geben Sie die IP-Adresse des Routers in die Adressleiste ein. Die häufigsten Adressen: 192.168.1.1 (A1, Magenta), 192.168.0.1 (Drei, TP-Link) oder 192.168.1.254 (manche Huawei-Modelle). Die genaue Adresse finden Sie im Handbuch oder auf dem Router-Aufkleber

4

Anmelden

Melden Sie sich mit den Standardzugangsdaten an. Bei den meisten Geräten ist das Benutzername admin und Passwort admin oder das auf dem Aufkleber angegebene Kennwort. Ändern Sie das Administratorpasswort sofort nach der ersten Anmeldung

5

Einstellungen anpassen und speichern

Folgen Sie dem Einrichtungsassistenten oder navigieren Sie direkt zu den einzelnen Menüpunkten. Ändern Sie mindestens WLAN-Name und WLAN-Passwort. Speichern Sie jede Änderung — der Router startet bei manchen Einstellungen automatisch neu

Schnellverbindung per QR-Code

Viele aktuelle Router (FRITZ!Box, A1 WLAN Box ab 2023, TP-Link Archer) drucken einen QR-Code auf den Aufkleber. Scannen Sie ihn mit der Smartphone-Kamera — das Gerät verbindet sich automatisch mit dem WLAN, ohne dass Sie das Passwort manuell eintippen müssen.
IP-Adresse nicht bekannt? Unter Windows finden Sie die Standard-Gateway-Adresse mit dem Befehl ipconfig in der Eingabeaufforderung. Auf dem Mac: Systemeinstellungen → Netzwerk → Details → TCP/IP.

Router-IP-Adressen nach Anbieter und Modell

Die IP-Adresse für die Router-Oberfläche hängt vom Anbieter ab. Wählen Sie Ihren Anbieter oder Ihr Modell:

A1 WLAN Box (alle Modelle)

IP-Adresse

192.168.1.1

Benutzername

admin

Passwort

auf dem Aufkleber (Unterseite)

Alternativ können Sie die Einstellungen über den A1 WLAN Manager (App) oder A1 Servicecenter online verwalten.

Magenta Technicolor / Sagemcom

IP-Adresse

192.168.0.1

Benutzername

admin

Passwort

auf dem Aufkleber (Unterseite)

Bei neueren Magenta-Routern können Sie auch die Magenta SmartHome App für grundlegende Einstellungen nutzen.

Drei HomeNet Box / PowerNet Box

IP-Adresse

192.168.0.1

Benutzername

admin

Passwort

admin (Standard)

Bei der Drei PowerNet Box (5G) kann die IP-Adresse abweichen — prüfen Sie den Aufkleber. Einstellungen sind auch über connect.drei.at möglich.

FRITZ!Box (alle Modelle)

IP-Adresse

192.168.178.1 oder fritz.box

Benutzername

kein Benutzername nötig

Passwort

auf dem Aufkleber (Unterseite)

Tipp: Geben Sie einfach fritz.box in die Browserleiste ein — das funktioniert ohne IP-Adresse. Die FRITZ!App WLAN zeigt zusätzlich die Signalstärke in jedem Raum an.

Huawei (diverse Modelle)

IP-Adresse

192.168.1.1 oder 192.168.8.1

Benutzername

admin

Passwort

admin (Standard)

TP-Link

IP-Adresse

192.168.0.1 oder tplinkwifi.net

Benutzername

admin

Passwort

admin (Standard)

Kostenlose Hilfe

Router-Einstellung zu kompliziert?

Unsere Berater:innen helfen kostenlos am Telefon oder finden einen Anbieter mit vorkonfiguriertem Router.

  • Kostenlose Beratung
  • Wechsel in 5 Minuten
  • Kein Risiko

Router-Sicherheits-Checkliste

Haken Sie jeden Punkt ab, den Sie bereits erledigt haben. Ziel: alle 7 Punkte grün. Die Details zu jedem Punkt finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Ihr Router ist jetzt optimal abgesichert. Prüfen Sie die Firmware alle 2–3 Monate oder aktivieren Sie automatische Updates.

Die wichtigsten Router-Einstellungen im Detail

Nach der Ersteinrichtung sollten Sie diese Einstellungen prüfen und anpassen. Jede davon verbessert entweder die Sicherheit oder die Leistung Ihres Netzwerks.

WLAN-Name (SSID) ändern

Der Standardname Ihres WLANs verrät oft den Router-Hersteller oder Anbieter (z. B. "A1-WLAN-123456"). Ändern Sie den Namen auf etwas Neutrales, das keine persönlichen Informationen enthält:

  1. Öffnen Sie in den Router-Einstellungen den Bereich "WLAN" oder "Drahtlos"
  2. Suchen Sie das Feld "SSID" oder "Netzwerkname"
  3. Geben Sie einen neuen Namen ein (keine Sonderzeichen, keine Umlaute)
  4. Speichern Sie die Änderungen

WLAN-Passwort ändern

Das Standardpasswort steht auf dem Router-Aufkleber und ist damit leicht auffindbar. Ändern Sie es sofort nach der Ersteinrichtung. So setzen Sie ein sicheres Passwort:

  • Mindestens 12 Zeichen — je länger, desto sicherer
  • Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mischen
  • Keine Wörterbuch-Wörter, Namen oder Geburtsdaten verwenden

Navigieren Sie in den Router-Einstellungen zu "WLAN-Sicherheit" oder "Sicherheitseinstellungen" und geben Sie das neue Passwort ein. Zusätzlichen Schutz bietet ein VPN, das Ihren gesamten Datenverkehr verschlüsselt.

Verschlüsselung auf WPA3 stellen

WPA3 ist der aktuelle Sicherheitsstandard. Prüfen Sie unter "WLAN-Sicherheit" oder "Verschlüsselung", welches Protokoll aktiv ist.

Vergleich der WLAN-Sicherheitsprotokolle
Protokoll Sicherheit Empfehlung
WPA3 Aktueller Standard, stärkste Verschlüsselung Empfohlen
WPA2 / WPA3 (Mischbetrieb) Kompatibel mit älteren Geräten Gut
WPA2 Noch akzeptabel, aber veraltet Akzeptabel
WEP / WPA In Minuten knackbar, unsicher Nicht verwenden

Firewall aktivieren

Die integrierte Router-Firewall blockiert unerwünschte Zugriffe aus dem Internet auf Ihr Heimnetzwerk. Bei den meisten Routern ist sie ab Werk aktiviert — prüfen Sie trotzdem:

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu "Firewall" oder "Sicherheit"
  2. Stellen Sie sicher, dass die Firewall auf "Ein" steht
  3. Deaktivieren Sie den Fernzugriff (Remote Management), falls Sie ihn nicht benötigen

Firmware-Updates installieren

Router-Hersteller schließen regelmäßig Sicherheitslücken per Firmware-Update. Navigieren Sie zu "System" oder "Firmware-Update" und prüfen Sie, ob eine neuere Version verfügbar ist.

Automatische Updates aktivieren

Viele aktuelle Router (A1 WLAN Box, FRITZ!Box, Magenta-Geräte) können Firmware-Updates automatisch im Hintergrund installieren. Aktivieren Sie diese Funktion, damit Sie sich nicht selbst darum kümmern müssen. Sie finden die Option unter "System" → "Update" → "Automatisches Update".

Erweiterte Einstellungen für Fortgeschrittene

Diese Einstellungen sind optional, können aber Sicherheit und Leistung weiter verbessern.

Gastnetzwerk einrichten

Ein Gastnetzwerk gibt Besuchern WLAN-Zugang, ohne dass sie auf Ihre Geräte (Drucker, NAS, Smart-Home) zugreifen können. Aktivieren Sie es unter "WLAN" → "Gastzugang" und vergeben Sie ein separates Passwort. Das Gastnetz kann auch für Smart-Home-Geräte (IoT) sinnvoll sein, da diese häufiger Sicherheitslücken aufweisen.

DNS-Server ändern

Der DNS-Server übersetzt Domainnamen (z. B. selectra.at) in IP-Adressen. Standardmäßig nutzt Ihr Router den DNS Ihres Anbieters. Schnellere Alternativen können die Ladezeit von Webseiten verkürzen:

Cloudflare DNS

Primär: 1.1.1.1

Sekundär: 1.0.0.1

Google DNS

Primär: 8.8.8.8

Sekundär: 8.8.4.4

WPS deaktivieren

WPS (Wi-Fi Protected Setup) erlaubt die Verbindung per Knopfdruck, ist aber anfällig für Brute-Force-Angriffe. Deaktivieren Sie WPS, wenn Sie es nicht aktiv nutzen. Die Option finden Sie unter "WLAN" → "WPS" oder "Sicherheit".

Kindersicherung einrichten

Die meisten Router bieten eine integrierte Kindersicherung, mit der Sie Zeitlimits, Website-Filter und Geräteprofile festlegen können. Das ist praktischer als Software auf jedem einzelnen Gerät:

1

Geräte identifizieren

Öffnen Sie in den Router-Einstellungen die Geräteliste (oft unter "Netzwerk" oder "Heimnetz"). Hier sehen Sie alle verbundenen Geräte mit Namen und MAC-Adresse. Identifizieren Sie die Geräte Ihrer Kinder

2

Zeitregeln festlegen

Unter "Kindersicherung" oder "Zugangssteuerung" können Sie für jedes Gerät festlegen, wann es auf das Internet zugreifen darf — z. B. kein Zugriff zwischen 21:00 und 07:00 Uhr

3

Inhaltsfilter aktivieren

Falls verfügbar, können Sie Kategorien von Webseiten sperren (z. B. Glücksspiel, Gewalt). Bei FRITZ!Box heißt diese Funktion "Zugangsprofile", bei A1 und Magenta gibt es sie als "Inhaltsfilter"

Tipp: Separates Kinderprofil per WLAN

Richten Sie ein eigenes WLAN-Netzwerk (z. B. "Kinder-WLAN") über die Gastnetzwerk-Funktion ein. So können Sie für dieses Netz eigene Geschwindigkeitslimits und Zeitregeln setzen, ohne das Hauptnetzwerk zu beeinflussen.

Portweiterleitung einrichten

Portweiterleitungen sind nötig, wenn Geräte oder Programme von außen erreichbar sein müssen — z. B. für Online-Gaming, Heimkameras, NAS-Zugriff oder Smart-Home-Server. So richten Sie sie ein:

  1. Navigieren Sie zu "Internet" → "Portweiterleitung" oder "NAT" → "Port Mapping"
  2. Klicken Sie auf "Neue Regel" oder "Gerät hinzufügen"
  3. Wählen Sie das Zielgerät aus der Liste der verbundenen Geräte
  4. Geben Sie den Port oder Portbereich ein (z. B. 8080 für einen Webserver, 25565 für Minecraft)
  5. Wählen Sie das Protokoll (TCP, UDP oder beide) und speichern Sie

Häufige Probleme mit den Router-Einstellungen

Diese drei Probleme treten am häufigsten auf. Oft lassen sie sich in wenigen Minuten selbst lösen.

Keine Verbindung zum Internet nach der Konfiguration

Wenn nach dem Ändern der Einstellungen kein Internet mehr funktioniert:

  1. Prüfen Sie, ob alle Kabel fest eingesteckt sind und die Internet-LED leuchtet
  2. Starten Sie den Router neu (Netzkabel 30 Sekunden ziehen, wieder einstecken)
  3. Stellen Sie sicher, dass der WLAN-Router den richtigen Verbindungstyp nutzt (PPPoE, DHCP, etc.)
  4. Setzen Sie den Router auf Werkseinstellungen zurück, wenn nichts hilft (Reset-Taste 10 Sek. drücken)

Schwaches WLAN-Signal im Heimnetzwerk

Platzieren Sie den Router zentral, erhöht und frei stehend — nicht hinter Möbeln, auf dem Boden oder neben Mikrowellen. In großen Wohnungen oder mehrstöckigen Häusern kann ein WLAN-Verstärker oder Mesh-System helfen.

Passwort für die Router-Einstellungen vergessen

Wenn Sie sich nicht mehr in die Administrationsoberfläche einloggen können:

  1. Standard-Passwort prüfen: Schauen Sie auf den Aufkleber an der Unterseite des Routers
  2. Reset auf Werkseinstellungen: Halten Sie die Reset-Taste an der Rückseite 10–15 Sekunden gedrückt. Danach können Sie sich mit den Standardzugangsdaten anmelden

Häufige Fragen zu Router-Einstellungen

Auf dem Aufkleber an der Unterseite des Routers steht die Standard-IP-Adresse. Alternativ: Unter Windows den Befehl „ipconfig" in der Eingabeaufforderung eingeben und den Eintrag „Standardgateway" ablesen. Auf dem Mac: Systemeinstellungen → Netzwerk → Details → TCP/IP. Übliche Adressen sind 192.168.1.1, 192.168.0.1 und 192.168.178.1 (FRITZ!Box).

Ja. Verbinden Sie Ihr Smartphone per WLAN mit dem Router und öffnen Sie die IP-Adresse im mobilen Browser. Die Oberfläche funktioniert auf dem Smartphone genauso wie am PC. Viele Hersteller bieten zusätzlich eigene Apps an: A1 WLAN Manager, Magenta SmartHome, FRITZ!App WLAN oder die Huawei AI Life App.

Das WLAN-Passwort brauchen Sie, um sich mit dem Funknetzwerk zu verbinden (wird auf Smartphone, Laptop, etc. eingegeben). Das Router-Passwort schützt die Administrationsoberfläche (z. B. 192.168.1.1), über die Sie Einstellungen ändern. Beide sollten nach der Ersteinrichtung geändert werden.

Nein. Das Verstecken der SSID bietet keinen echten Sicherheitsgewinn, da das Netzwerk mit einfachen Tools trotzdem sichtbar ist. Es macht aber die Verbindung auf neuen Geräten umständlicher, weil Sie den Netzwerknamen manuell eingeben müssen. Setzen Sie stattdessen auf ein starkes Passwort und WPA3-Verschlüsselung.

Sobald ein Update verfügbar ist, sollten Sie es installieren — Firmware-Updates schließen Sicherheitslücken. Aktivieren Sie wenn möglich automatische Updates. Wenn Ihr Router das nicht unterstützt, prüfen Sie die Firmware-Version alle 2–3 Monate manuell in den Einstellungen unter „System" → „Firmware-Update".

Ja. Sie haben vollen Zugriff auf die Router-Einstellungen. Bei manchen Anbieter-Routern (z. B. A1 WLAN Box) sind bestimmte erweiterte Optionen jedoch gesperrt. Grundlegende Einstellungen wie WLAN-Name, Passwort und Gastnetzwerk können Sie immer ändern.
In 3 Minuten sparen

Neuer Router mit Ihrem Internet-Tarif?

Unsere Berater:innen vergleichen kostenlos alle Internet-Tarife mit modernem Leihrouter und finden das passende Paket für Ihren Bedarf.

  • Kostenlose Beratung
  • Wechsel in 5 Minuten
  • Kein Risiko