Preiserhöhung bei Internet: Kündigung, Wechsel, Rabatte

Preiserhöhung bei Internet: Kündigung, Wechsel, Rabatte
Preiserhöhung bei Internet: Kündigung, Wechsel, Rabatte

Wenn Sie einen Brief Ihres Internet Providers erhalten in dem eine Preiserhöhung angekündigt wird, fragen sich viele, ob Sie damit die Möglichkeit haben ihren bestehenden Vertrag zu kündigen oder ob es noch weitere Möglichkeiten gibt zu sparen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, wie Sie einen alternativen Anbieter finden und welche anderen Alternativen Sie haben.


Preiserhöhung der Internetgebühren

Glasfaserkabel bunt

Wenn die Preise für Ihr Internet angehoben werden, können Sie kündigen und Anbieter wechseln

Wenn Ihr Internetanbieter eine Preiserhöhung für Ihren Internetanschluss ankündigt, bekommen Sie in der Regel einen Brief zugesandt. In diesem Brief wird Ihnen in der Regel erklärt, dass Ihre Grundgebühr fürs Internet erhöht wird und wann die Preiserhöhung für Internet eintritt.

Da es sich bei einer Preiserhöhung um eine sogenannte “nicht ausschließlich begünstigende Vertragsänderung” handelt, können Sie zwischen Erhalt des Briefes und dem Einsetzen der Preiserhöhung Ihren Internetvertrag kündigen.

Dies ist auch möglich, wenn die Preiserhöhung während der Mindestvertragslaufzeit stattfindet. Sie können also diesen Moment nutzen, um einen für Sie attraktiveren Tarif zu wählen.

Wenn Sie ein Paket abgeschlossen haben, das Internet und Fernsehen miteinschließt, können Sie das gesamte Paket kündigen. Falls Sie sich dazu entscheiden, können Sie auch ein neuens Fernsehpaket in Anspruch nehmen oder nur Internet beziehen.

Rabatte bei Preiserhöhung

Modem anstecken

Manche Unternehmen wollen langjährige Kunden beim Abmelden durch einen Rabatt an sich binden. Darauf besteht aber kein Recht.

Manche Kundinnen und Kunden berichten bei Kündigungen im Zuge von Preiserhöhungen davon, dass Ihnen Provider Preisnachlässe anbieten, wenn sie zum Beispiel im Zuge einer Preiserhöhung kündigen möchten. Für den Fall, dass Sie bei der Kündigung Ihres Tarifs einen derartigen Preisnachlass angeboten bekommen, können Sie entscheiden, ob das Angebot mit dieser Änderung für Sie interessant ist.

Bedenken Sie aber, dass Sie im Gegensatz zum Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung keinen Anspruch auf Rabatte haben. Internetanbieter können frei entscheiden, ob Sie einen derartigen Rabatt bekommen oder nicht. Aus diesem Grund macht es auf jeden Fall Sinn, sich in dieser Zeit alternative Angebote von verschiedenen Anbietern anzusehen, um zu wissen, ob man mit einem anderen Tarif günstiger an einen Internanschluss kommt.

Kündigen bei Preiserhöhung

Kündigen sollten Sie entweder auf der von Ihrem Internet Service Provider angegebenen Kontakt, den Sie mit dem Brief in dem die Preiserhöhung angekündigt wird, erhalten. Für den Fall, dass Sie keine Kontaktdaten erhalten sollten, können Sie eine E-mail an die jeweilige Servicestelle schicken oder sich via der Hotline informieren. In der folgenden Tabelle finden Sie die Links zu den Kontaktartikel verschiedener beliebter Internetanbieter, damit Ihnen die Kontaktaufnahme leichter fällt.

Preiserhöhung: Internetanbieter wechseln

Dadurch, dass Sie durch das Sonderkündigungsrecht den bestehenden Vertrag bei Preiserhöhung kündigen können, ist es für Sie eine Gelegenheit zu einem anderen Tarif zu wechseln.

Dabei können sie Tarife von allen bei Ihnen verfügbaren Anbietern wählen. Sie können einfach einen Verfügbarkeitscheck durchführen, um zu sehen, ob das Angebot bei Ihnen verfügbar ist.

Flexibel Internetanbieter wechseln ohne Preiserhöhung

Vertrag unterschreiben

Beachten Sie eventuelle Kündigungsfristen und melden Sie sich bei Ihrem neuen Tarif an

Preiserhöhungen von Internetanbietern kommen vor, sind aber nicht die Regel. Aus diesem Grund ist es nicht ratsam, sich darauf zu verlassen, dass innerhalb einer Mindestvertragslaufzeit von 24 oder 12 Monaten eine Preiserhöhung stattfindet. Unterschiedliche Anbieter, wie zum Beispiel A1 bieten auch Tarife an, die keine Mindestvertragslaufzeit haben und mit der Sie Ihre Flexibilität behalten. Diese haben im Gegensatz zu jenen Tarifen mit Mindestvertragslaufzeit weniger Vergünstigungen, die meistens nur temporär sind. Bei der Kündigung Ihrer Tarife sollten Sie jedoch immer auch die Kündigungsfrist (meistens ein Monat), beachten, damit Sie nicht doppelt für einen Anschluss zahlen.

Bedenken Sie dabei auch, dass manche Vergünstigungen beim Anmelden nicht für diese Tarife zum Tragen kommen. Viele dieser Vergünstigungen und Rabatte werden nämlich über eine längere Bindung an den Tarif finanziert.

Mindestvertragslaufzeit und Kündigung

Wenn Sie sich noch innerhalb der Mindestvertragslaufzeit bei Ihrem Internetvertrag sind, müssen Sie den Vertrag auch in Ihre neue Wohnung mitnehmen. Bei Strom & Gas wäre umziehen zum Beispiel ein Kündigungsgrund.

Sie können den Vertrag zum Beispiel auf einen Freund, Freundin oder Nachmieter gegen eine Gebühr überschreiben lassen. Dabei kann es jedoch sein, dass die Mindestvertragslaufzeit wieder von neuem für die neue Vertragspartnerin beginnen kann. Auch für das Übersiedeln des Internet Anschlusses können Gebühren (oftmals in gleicher Höhe, wie das Überschreiben) anfallen. Die genauen Kosten und Konditionen hängen von dem Anbieter und Vertrag ab.

Mindestvertragslaufzeit bei der Anmeldung beachten

Vergünstigungen beim Anmelden Vergüngstigungen bei der Anmeldung, wie zum Beispiel ein günstiger Preis bedeuten meistens auch, dass Sie dafür eine längere Bindung haben.

Wenn Sie sich bei einem neuen Vertrag anmelden, bieten verschiedene Anbieter für Vergünstigungen am Anfang der Vertragslaufzeit (günstigere Lockpreise) eine längere Vertragslaufzeit von meistens 2 Jahren.

Bei der Anmeldung können Sie jedoch auch in den meisten Fällen diese Vergünstigungen ausschlagen, um damit Ihre Mindestvertragslaufzeit auf ein Jahr zu verkürzen.

Updated on