Nachtspeicherheizung: Heizen mit Strom

nachtspeicherheizung

Unter 0720 1166 39 Strom für Ihre Nachtspeicherheizung anmelden.
Montag bis Freitag (werktags), von 8 bis 19 Uhr, zum Ortstarif.

In diesem Artikel finden Sie hilfreiche Informationen zum Thema Nachtspeicherheizung. Wir informieren Sie über Asbestbelastung, Verbote, Funktionen, Aufrüstung sowie Umrüstung und Entsorgung von Nachtspeicherheizungen. Zudem finden Sie Hilfe zu Modellen, Steuerung und günstige Nachtstromangebote.

Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Mit einer Nachtspeicherheizung oder elektrischen Speicherheizung heizen Sie den Nachtspeicherofen zu Schwachlastzeiten auf und geben die Wärme tagsüber wieder ab. Schwachlastzeiten finden sich dabei hauptsächlich in der Nacht (vereinzelt auch am Nachmittag), daher auch der Name >Nachtspeicherheizung oder Nachtstromspeicherheizung. Die Heizung kann die Energie für einige Stunden speichern und bei Bedarf Wärme über Keramikplatten oder ein Gebläse abgeben. Während ältere Modelle die Energie nur für wenige Stunden speichern können, können moderne Heizungen mit einer Nachtstrom-Ladung bis zu 36 Stunden Wärme abgeben.

Wie viel kann man bei Nachtspeicherheizungen sparen?

Alte Geräte sind meist nicht sehr gut regelbar und unterscheiden nur zwischen voreingestellter Tag- und Nachtzeit. Das Umrüsten oder Nachrüsten alter Nachtspeicherheizungen ist teuer und zahlt sich in den wenigsten Fällen aus. Mit neuen Modellen mit Smart Metern, integrierter Steuerung oder intelligenter Haustechnik (Smart Home) können die größten Einsparungen erzielt werden. Sie lagern bis zu 72 Stunden Energie ein und reagieren etwa auch auf Wetterumschwünge. Im Endeffekt gibt daher auch der Energietarif den Ausschlag, ob sich eine Nachtspeicherheizung lohnt. Den passenden Tarif finden Sie unter der Nummer 0720 1166 39. Die Ersparnis zu Ihrem Vortarif kann dabei einige hundert Euro pro Jahr betragen.

Benötige ich einen speziellen Stromzähler?

Um den Niedertarif eines Anbieters zu nutzen benötigen Sie einen Stromzähler mit zwei Zählwerken. Dieser sogenannte Zweitarif-Zähler zählt dabei den Hochtarif (während des Tages) und den Niedertarif (während der Nacht). Alternativ können moderne Smart Meter auch zwischen Tag- und Nachtstrom unterscheiden. Letztere rechnen sogar stundengenau ab – so lässt sich in der Regel noch mehr an Energiekosten sparen.

Nicht jeder Stromanbieter bietet geeignete Tarife für Nachtspeicherheizungen an. Wichtig ist hierbei, dass zu Hoch- und Niedertarifzeiten unterschiedliche Tarife mit verschiedenen Preisen gelten. Wenn Sie einen Anbieter wechseln wollen, lohnt es sich verschiedenen Stromversorger zu vergleichen. Unter der Nummer 0720 1166 39 können Sie sich beraten lassen und einen geeigneten Anbieter für Nachtspeicherheizungen finden. Ein des Anbieters kann laut Stiftung Warentest eine jährliche Ersparnis von mehreren hundert Euro bringen.

Stromtarife für Nachtspeicherheizungen

Neue Heizungen wandeln zwar 100 Prozent des verbrauchten Stroms in Wärme um, die Herkunft des Stroms ist dabei aber ausschlaggebend. Strom aus Kohle oder Gas drückt die Umweltbilanz der Speicheröfen. Daher sollten möglichst „grüne“ Energietarife verwendet werden, die ihren Strom aus Sonnenenergie, Wind- oder Wasserkraft beziehen. Einen passenden Heizstromtarif finden Sie unter der Nummer 0720 1166 39. Die Kosten der Geräte unterscheiden sich dabei je nach Größe der beheizten Wohnung. Generell gilt jedoch, dass Nachtspeicherheizungen teurer sind als herkömmliche Gasheizungen oder Heizölheizungen.
In Österreich dürfen Verbraucher jedoch beruhigt auf das Thema Umweltbilanz blicken. Nur ein kleiner Bruchteil des Stroms (ca. 10 Porzent) wird noch aus fossilen Energieträgern gewonnen. Zudem gibt es eine Reihe von Energieanbietern, die Privatkunden ausschließlich Tarife mit erneuerbaren Energien anbieten.

 
  • CO2-Emissionen: 58,04 g/kWh
  • Nuklearer Abfall: 0,002 g/kWh

* Stand der Informationen: 2014

Verschiedene Modelle von Nachtspeicherheizungen

Nachtspeicherheizungen gibt es in verschiedenen Modellen, Größen und Preisklassen. Ein kleiner Nachtspeicherofen kann bereits für wenig Geld angeschafft werden und erreicht je nach Modell eine Kerntemperatur von bis zu 650 Grad Celsius.
Auch Zentralheizungen oder Fußbodenheizungen können auf Grundlage von Nachtspeicherheizungen elektrisch betrieben werden. Die Nachtspeicherheizung heizt dabei Wasser beim Durchlaufen auf und leitet es in das Haus oder die Wohnung weiter. Die Vorteile einer Nachtspeicherheizung sind die geringen Wartungskosten sowie die Möglichkeit eines nachträglichen Einbaus. Zudem besteht bei einer Heizung ohne Wasser keine Einfrier- oder Leckgefahr. So sind sie etwa ideal für kleine Räume oder als Zusatz zu bestehenden Heizkörpern.

Sind Nachtspeicherheizungen verboten?

Der Deutsche Bundestag plante Anfang der 2010er-Jahre, Nachtspeicherheizungen bis zum Jahr 2020 vollständig zu verbieten. Das Verbot wurde jedoch 2013 wieder aufgehoben und man darf seine Nachtspeicherheizung auch über das Jahr 2020 hinaus nutzen. Ein Verbot in Österreich gibt es nicht, dennoch sollten alte Nachtspeicherheizungen auf ihren Asbest-Gehalt hin geprüft werden.

Enthalten Nachtspeicherheizungen Asbest?

Krebserregendes Asbest wurde vor allem bei älteren Modellen und alten Nachtspeicheröfen verbaut. Die Faser ist bis zu 1.000 Grad hitzebeständig und wurde vor allem zur Dämmung verwendet. Eingeatmete Asbest-Fasern verbreiten sich im ganzen Körper und können ebenso die Lunge schädigen. 1970 wurde der Stoff offiziell als krebserregend eingestuft. Je nach Modell können bis ins Baujahr 1984 Asbestteile in Heizanlagen verbaut worden sein. Eine genaue Liste der Hersteller finden Sie weiter unten. Neue Modelle von Nachtspeicherheizungen sind generell asbestfrei.

Asbestgehalt nach Hersteller
Nachtspeicher-Hersteller Asbest verbaut
ACEC Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1971
AEG Alle Asbestfrei seit 1977
Bauknecht Alle Nachtspeicher bis Baujahr Mitte 1976
BBC Alle Nachtspeicherheizungen mit Asbest
Buderus Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1975
Conti-Elektro Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1971
Elektrolux Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1976
Junkers asbestfrei
Juno Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1975
Klöckner Alle Nachtspeicher bis Baujahr Mitte 1976
Küppersbusch Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1976
Malag Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1969
Maybaum Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1971
Olsberg Alle Nachtspeicher bis Baujahr März 1975
Siemens Einzelne Modelle bis Baujahr 1982. Gernauere Angaben liefert der Hersteller
Stiebel Eltron Einzelne Modelle bis Baujahr 1976. Gernauere Angaben liefert der Hersteller
Technotherm Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1973
Vaillant Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1976
Zanker Alle Nachtspeicher bis Baujahr 1977

Bei Normalbetrieb einer Speicherheizung ist die Asbestbelastung in der Regel sehr gering. Erhöht wird sie jedoch bei Aus- oder Abbau der Heizungen. Dann können sich Asbestfasern lösen und in die Raumluft gelangen. Es ist ratsam nur Fachleute bei der Reparatur oder Demontage zu beschäftigen.

Mietminderung Nachtspeicherheizung werden vielfach in Mietwohnungen eingesetzt. Bei berechtigtem Verdacht einer Asbestbelastung kann eine Minderung der Miete beim Vermieter eingefordert werden. Der Vermieter kann die Heizung auch bei Bedarf sanieren lassen.

Welche Alternativen zu Nachtspeicherheizungen gibt es?

Wärmepumpen erfreuen sich im Moment besonderer Beliebtheit und sollten bei einer Umrüstung auch in Betracht gezogen werden. Sie haben einen besonders hohen Wirkungsgrad und sind auch ökologisch wertvoll. Alternativ können auch modernere Elektroheizungen oder Infrarotstrahler verwendet werden. Diese eignen sich besonders für kleine Räume oder als Zusatz zu bestehenden Heizungen.
Am günstigsten ist jedoch immer noch das Heizen mit Gas. Dabei lohnt es sich, die Gaspreise mehrerer Anbieter zu vergleichen. Unter der Nummer +43 720 1166 39 werden Ihnen geeignete Tarife vorgeschlagen und der Anbieterwechsel für Sie durchgeführt.

Übersicht: Vorteile und Nachteile von Nachtspeicherheizungen

Wie bereits erwähnt sind Nachtspeicherheizungen in Deutschland oder Österreich nicht verboten. Durch das verbaute Asbest in älteren Modellen kann die Heizung jedoch zu einem Gesundheitsrisiko werden. Ein Umrüsten zahlt sich wegen zu hoher Kosten oft nicht aus. Beim Entsorgen engagieren Sie am besten Fachleute, damit die Asbestfasern nicht in Ihrer Wohnung freigesetzt werden.
Neue Modelle sind meist günstiger im Preis und bieten eine bessere Steuerung. So lassen sich deutlich mehr Energiekosten sparen. Ausschlaggebend ist dabei jedoch auch der passende Stromtarif mit Tag- und Nachtstrom. Unter der Nummer 0720 1166 39 können Sie verschiedene Tarife vergleichen und sofort buchen. In der untenliegenden Liste finden Sie noch einmal stichwortartig verschiedene Vor- und Nachteile zu Nachtspeicherheizungen.

Vorteile

  • Geringe Kosten bei der Anschaffung
  • Einfache und schnelle Installation
  • kaum Wartungsarbeiten nötig
  • geeignet für Wohnungen ohne Gasanschluss oder Ölheizung
  • als temporäre Zusatzheizung geeignet
  • Ausnützung eines Nachtstromtarifs

Nachteile

  • trotz Nachtstrom relativ hohe Betriebskosten
  • relativ hohe Belastung für Allergiker durch Staub und Bakterien
  • alte Geräte können gesundheitsschädliches Asbest enthalten
  • Weisen nur mit Naturstrom eine positive Ökobilanz auf
  • sorgt für ein trockenes Raumklima

Nachtspeicherheizung: Ein No-Go in der Wohnung?

Durch die hohen Kosten sind Nachtspeicherheizungen zu einer unbeliebten Heizform verkommen. Besonders in schlecht isolierten Altbauten sind immer noch viele dieser Speicheröfen verbaut. Durch die schlechte Dämmung kann die Wärme jedoch nicht lange gehalten werden und die Kosten steigen. Nachtspeicherheizungen machen daher nur bei modernen Passivhäusern Sinn. Sie sind klein, flexibel einsetzbar und durch eine gute Dämmung auch wirtschaftlich einsetzbar.

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