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Smart Meter in Österreich 2018: Vorteil oder Opt Out?

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Stromzähler

Smart Meter, auch intelligente Stromzähler genannt, sollen bis 2022 in 95% der Haushalte in Österreich zu finden sein. Die Technologie bringt neue Möglichkeiten in Sachen Stromverbrauch-Messung mit sich. Gleichzeitig können auch neue innovative Stromtarifarten entstehen. Informieren Sie sich im Folgenden über die Vor- und Nachteile der Smart Meter, darüber wie Sie einen intelligenten Stromzähler für Ihren Haushalt bekommen und über die Möglichkeit des Opt Out.

Smart Meter: Funktionsweise und Vorteile

Das Smart Meter bietet Kunden, Netzbetreiberung und Stromanbietern die Möglichkeit, den Stromverbrauch in Haushalten zu jedem Zeitpunkt nachzuvollziehen. Damit ergeben sich für alle Beteiligten neue Möglichkeiten. Insbesondere steht dabei die effizientere Nutzung von Strom im Vordergrund. Als Kunde wird es durch Smart Meter in Zukunft auch möglich sein, die Stromkosten zu senken. Einige Vorteile der Smart Meter:

  • Fernlesbarkeit: Smart Meter können vom Netzbetreiber abgelesen werden, statt nur am eigenen Stromzähler zuhause. Außerdem kann der Netzbetreiber den intelligenten Stromzähler aus der Ferne ein- und ausschalten. Damit müssen Sie sich nicht mehr 14 Tage vor dem Umzug für Strom anmelden.
  • Genaue Messungen: Der intelligente Stromzähler macht es möglich, den kWh-Verbrauch ganz genau zu messen. Somit bezahlen Sie dann für die tatsächlich konsumierte Energie, statt für einen berechneten Durchschnittswert.
  • Energiekosten senken: Mit dem Smart Meter können neue Stromtarifarten entstehen. Dadurch können Kunden in Zukunft sehen wann der Strom günstiger ist und beispielsweise zu diesen Zeiten Kochen oder elektronische Geräte aufladen.
  • Energieverbrauch senken: Durch die genauen Messungen der Smart Meter können Stromfresser identifiziert werden und Stromkonsumenten haben die Möglichkeit, ihr Verbrauchsverhalten zu optimieren.
  • Effizientere Stromnutzung: Die intelligenten Stromzähler können schlussendlich dazu führen, dass die Energie österreichweit effizienter genutzt wird und die Auslastung der Netze konstanter bleibt. Das zieht auch positive ökologische Folgen nach sich.

Auf kurz oder lang wird in beinahe jedem österreichischen Haushalt ein Smart Meter angebracht werden. Die Netzbetreiber sind mit der Installation der Smart Meter betraut und setzen diese um. Das heißt, dass Haushalte eine Benachrichtigung vom Netzbetreiber erhalten werden, wenn die intelligenten Stromzähler eingebaut werden. Die Kosten dafür werden voraussichtlich durch Messentgelte gedeckt.

Smart Meter an Computer

 

Kritik am Smart Meter: Datenschutz & Co

An der Installation von Smart Metern werden von verschiedener Seite Datenschutzbedenken geäußert. Folgende Nachteile und Kritikpunkte gibt es beim Smart Meter:

  • Eingriff in die Privatsphäre: Die Aufzeichnung genauer Energieverbrauchsdaten lässt auch Rückschlüsse über das generelle Verhalten eines Menschen zu. Damit könnten unerwünschte Einblicke in die Privatsphäre möglich werden.
  • Cyberattacken: Die Bedienbarkeit aus der Ferne hat vor allem für Netzbetreiber Vorteile. Kritiker sehen darin aber auch eine Chance für Hacker, den Strom in Haushalten mit Smart Metern abzuschalten.

Aus einem Artikel im Standard geht hingegen hervor, dass sich Konsumenten laut Vertretern der Datenschutzorganisation Arge nicht wegen Smart Metern in ihrer Privatsphäre angegriffen fühlen sollten. Laut der Organisation sind die Entwicklungen im Bereich der Smart Homes eher ein Grund zur Sorge.

Dokument Ablage

Opt-Out

Auch wenn Smart Meter beinahe flächendeckend installiert werden sollen, wird kein Österreicher dazu gezwungen, die Funktionen des intelligenten Stromzählers zu nutzen. Derzeit gibt es keine einheitliche Opt-Out Regelung für ganz Österreich. Kunden haben aber die Möglichkeit, bei ihrem Netzbetreiber Einspruch zu erheben. Das Smart Meter wird dann zwar installiert, aber ohne die Funktionen, die es eigentlich "smart" machen. So erhalten diese Haushalte im Grunde einen digitalen Stromzähler. Um genaue Informationen über die Opt-Out Regelungen zu erhalten, wenden Sie sich an Ihren Netzbetreiber, der Sie mit den konkreten Procedere zu diesem Thema informiert und Ihnen die Einspruchsmöglichkeiten erklärt.

Welcher Netzbetreiber für Sie zuständig ist hängt von Ihrem Wohnort ab. Sie finden alle Informationen dazu in der Liste der Netzbetreiber in Österreich!

 

Smart Home, Smart Grid und Internet of Things

Haushaltsgeräte

In Zukunft werden Haushaltsgeräte miteinander vernetzt agieren, um Ihnen das Leben zu erleichtern. So können zum Beispiel Kühlschränke feststellen, welche Zutaten fehlen und diese durch Anbindung an das Internet nachbestellen. Das Vernetzen von Geräten mit dem Internet, um Zusatzfunktionen durchzuführen und vernetzt zu agieren wird mit dem Begriff Internet of Things (IoT) beschrieben. Noch weiter geht der Begriff Smart Home: In einem "smarten" Haushalt sind Haushaltsgeräte und Haushaltstechnik miteinander verknüpft. Alles von Leuchten, Steckdosen, Jalousien, über Waschmaschine, Heizung, Kühlschrank, etc. ist dabei verbunden und kann über eine App gesteuert werden. Das Smart Metering ist dabei ein Teilaspekt von Smart Homes, der vor allem in Sachen effizienter Stromnutzung eine Rolle spielt.

Weniger für Konsumenten, aber umso mehr für Stromanbieter und Netzbetreiber stehen die Smart Meter auch mit dem Begriff Smart Grid in Zusammenhang. Smart Grid - zu Deutsch Intelligentes Stromnetz - bezeichnet die Vernetzung von Stromerzeugern, Netzbetreibern, Endkonsumenten und Speichern. Ziel vom Smart Grid ist es, die Energieversorgung in einem effizienten und zuverlässigen Systembetrieb sicherzustellen.

 

Smart Meter Stromtarife

Durch die neuen Möglichkeiten, die Smart Meter bieten, entstehen auch neue Stromtarifarten. Diese sollen die Effizienz der Smart Meter für den Kunden nutzbar machen und gleichzeitig einen Kostenvorteil schaffen. In dieser Hinsicht steckt der Markt in Österreich noch in den Kinderschuhen. Bisher gibt es vor allem die Option der Unterbrechbaren Stromlieferung, beispielsweise bei Nachtstromtarifen. Dabei wird der Stromverbrauch in der Nacht und am Tag über zwei verschiedene Stromzähler gemessen. Smart Meter machen den zweiten Stromzähler hinfällig.

Der intelligente Stromzähler macht es möglich, den Stromverbrauch von ganz bestimmten Zeiträumen abzulesen. Dadurch entsteht eine ganz neue Art von Stromtarif. Der Energieanbieter aWATTar ist in dieser Hinsicht Vorreiter. Er liefert mit seinem hourly Tarif ein Angebot, das die stundengenaue Abrechnung ermöglicht und den Preis für den jeweiligen Tag auf seiner Webseite nachvollziehbar macht. Darüber hinaus bietet die Firma eine Schnittstelle für smarte Geräte, um den günstigsten Strompreis festellen zu können. Mehr Informationen zum innovativen Smart Meter Tarif bekommen Sie unter 0720 1150 60. Für Haushaltskunden sind diese neuen Stromtarife insofern relevant, dass Geräte stromintensive Aufgaben, dank der Abrechnung im Stunden-Takt, dann ausführen können, wenn der Strom gerade günstig ist.

 

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