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Gasheizung: Vorteile, Nachteile, Kosten

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Gasheizung: Die Gasheizung ist die mit Abstand am häufigsten gebrauchte Heizart in ganz Österreich, egal ob beispielsweise als Gastherme in einer Wohnung oder als Zusatz zum Kachelofen in einem Einfamilienhaus. Zusätzlich gilt das Heizen mit Gas als die billigste Art zu Heizen. Im Folgenden beleuchten wir die Pros und Contras des Themas Gasheizung, wir informieren Sie über das Thema Gaspreis und liefern Ihnen weitere nützliche Tipps zur Gasheizung.


Gasheizung Erklärung - Was ist eine Gasheizung?

Therme

Was hinter einer Gasheizung steht liegt wohl auf der Hand: Brennfähige Gase werden abgebrannt und die dabei frei werdende Energie wird zu Heizzwecken verwendet. In den meisten Fällen wird Erdgas zur Verbrennung herangezogen, seltener und je nach Anbieter aber auch Flüssiggas sowie Biogas. Die frei werdende Energie wird immer an einen Wärmeträger abgegeben, der in der Folge dann den gesamten Heizbereich erwärmt (Luft oder Wasser).

Insgesamt sind Gasheizungen nicht nur die meistgebrauchteste Heizart, sondern bilden auch ein Stück "Alltagstechnologie", das unser häusliches Leben buchstäblich seit Generationen und Jahrzehnten begleitet. Die zugrundeliegende Technik ist dementsprechend ausgereift (zu den Vorteilen von Gasheizungen siehe später).

Gasheizung Brennwert - Das Gas-BrennwertgerätGas-Brennwertgeräte sind moderne Versionen des Gasheizungsprinzips. Sie gewinnen Wärme nicht nur dadurch, dass sie das Gas einfach verbrennen, sondern sie ziehen auch Wärme aus den Abgasen dieser Verbrennung.

Gasheizung kWh-Kosten: Wie viel kostet eine kWh Gas?

Das Gas zum Betrieb einer Gasheizung wird über die Gasleitungen selbstverständlich von außen zugeführt. Der dafür anfallende Preis ist mehrschichtig aufgebaut.

Gaspreis Bestandteile: Woraus besteht mein Gaspreis?

Nicht nur beim Strom, auch beim Gas ist die Kilowattstunde (kurz kWh) die maßgebliche Einheit, nach der sich Ihre letztendlichen Energiekosten richten. Sind Sie auf der Suche nach einem Gasanbieter und vergleichen Preise, so werden Sie dabei unweigerlich über die Begriffe Grundpreis (oder Grundgebühr) und Arbeitspreis (oder Verbrauchspreis) stolpern. Diese Preise unterscheiden sich je nach Anbieter und sind gleichzeitig das Spielfeld, auf dem Anbieter wettbewerbsmäßig um den günstigsten Preis konkurrieren.

Allerdings bilden die reinen Energiepreise nicht den einzigen Kostenpunkt, der bei Ihren Gaskosten schlagend wird. Insgesamt gibt es drei Kostenfaktoren:

  1. Der Energiepreis: Er besteht aus dem Arbeitspreis sowie dem Grundpreis.
  2. Steuern und Abgaben: Diese sind gesetzlich geregelt und deshalb nicht veränderbar.
  3. Netzentgelte: Diese dienen dazu, das Versorgungsnetz sowie die Netzinfrastruktur am Laufen zu halten. Mit Hilfe der Netzentgelte sorgt Ihr Netzbetreiber für alle nötigen Wartungsarbeiten und stellt auch Hilfe im Störungsfall bereit. Auch die Netzentgelte sind fest vorgegeben und nicht beeinflussbar.

Ihr tatsächlicher, realer Gaspreis speist sich also aus drei Komponenten. Das prozentuelle Verhältnis dieser drei Preisfaktoren ist das folgende:

 

Insgesamt können Gasanbieter also nur bei den reinen Energiepreisen um die Gunst der Kunden rittern. Und genau bei diesem Wettbewerb ist der richtige Tarif von entscheidender Bedeutung.

kWh-Preis Gas: Gaspreise nach Tarifen

Die Wahl des richtigen Tarifes ist eines der besten Werkzeuge, über die Sie Ihre Gaskosten steuern können (neben anderen Dingen, wie beispielsweise der richtigen Wärmedämmung). Seit den verschiedenen Liberalisierungen des Energiemarkts am Anfang des Jahrhunderts, können sie Ihren Gasanbieter frei wählen und dementsprechend auch den Tarif, der Ihnen am besten passt.

Für einen komprimierten Überblick vergleicht die folgende Tabelle die Gaskosten, die bei mehreren der großen, österreichischen Gasanbieter fällig werden. Dazu sei vom einem Verbrauch von 15.000 kWh ausgegangen, was in etwa dem Durchschnitt einer größeren Wohnung entspricht (zur Problematik von Durchschnittswerten siehe später). Als Vergleichswert seien zusätzlich die Gaspreise des Anbieters Verbund aufgeführt.

Anbieter und Tarif Energiepreis für 15.000 kWh Verbund
Wien Energie Optima (Wien) 469,50 € 448,50 €
Energie Burgenland Optima Basis (Burgenland) 466,50 € 448,50 €
EVN Optima Gas (Niederösterreich) 484,79 € 448,50 €
Energie AG Erdgas Plus (Oberösterreich) 526,55 € 448,50 €
Linz GAS Erdgas Classic (Linz) 537,00 € 448,50 €
Salzburg AG Erdgas OK (Salzburg) 483,00 € 448,50 €
Energie Steiermark steirerKOMFORT (Steiermark) 382,50 € 448,50 €
Energie Graz Graz Erdgas Klassik (Graz) 457,50 € 448,50 €
Kelag Erdgas (Kärnten) 523,50 € 448,50 €
Stadtwerke Klagenfurt BASIS (Klagenfurt) 537,00 € 448,50 €
TIGAS Best-Comfort (Tirol) 403,50 € 448,50 €
VKV Erdgas Standard (Vorarlberg) 405,00 € 448,50 €

Die angegebenen Preise beziehen sich rein auf die Arbeitspreise der genannten Anbieter beim oben genannten Verbrauch. Netzgebühren, Steuern, Abgaben und Umsatzsteuer sind nicht inkludiert. Stand: November 2018. Keine Gewähr für eventuelle Übertragungsfehler

Für Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Gastarif rufen Sie an unter
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Gasheizung Kosten - Heizen mit Gas vs. Heizen mit Strom

Wie bereits erwähnt, ist das Heizen mit Gas die mit Abstand billigste Heizform. Etwa im Vergleich zum Heizen mit Strom wird dies schon mit einem einfachen Test deutlich: Vergleichen Sie die Preise, die bei Energieanbietern für 1 kWh Strom und 1 kWh Erdgas fällig werden. Sie werden feststellen, dass Erdgas immer und überall deutlich günstiger abschneidet (zu den weiteren Vorteilen von Gasheizungen siehe später).

Gasverbrauch Haushalt - Wie hoch ist der durchschnittliche Gasverbrauch im Haushalt?

Gasflamme

Die Frage danach, welcher Gasverbrauch für einen Haushalt normal und durchschnittlich ist, ist sicherlich eine der Preisfragen, wenn es um das Thema Heizen mit Gas geht. Leider gibt es darauf jedoch keine klare Antwort, da der Verbrauch, den jede Wohnung und jedes Haus erzielt, von vielen Faktoren abhängig sein kann (anderen Faktoren als nur der Frage danach, wie kalt ein Winter ausfällt):

  1. Die Größe des Haushalts: Dies meint sowohl die personell Größe, wie auch die nach Quadratmetern. Selbstverständlich gibt es im Fall eines größeren Haushalts auch mehr Heizbedarf.
  2. Die Anwesenheit im Haushalt: Wohnen Sie in einem Single- oder Pärchenhaushalt, in dem unter Tags niemand zuhause ist, erzeugt dies natürlich einen niedrigeren Verbrauch, als wenn jemand beispielsweise von zuhause aus arbeitet (von mehrköpfigen Familien mit Schulkindern ganz zu schweigen.)
  3. Die bauliche Umgebung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses: Die Physik verrät uns, dass warme Luft immer aufsteigt. Wenn Sie also in einer Wohnung in einem höheren Stockwerk leben, dann gelangt damit unweigerlich immer auch etwas Heizwärme von den unteren Stockwerken nach oben. Wohnen Sie in einem Reihenhaus, so können Ihnen die Nachbarhäuser auch mehr Dämmung verschaffen, als wenn Ihr Haus frei im Garten steht.
  4. Ihre Wärmedämmung: Das ist selbstverständlich der naheliegendste Faktor dafür, wie viel Gas Sie benötigen, um Ihr Zuhause warm zu bekommen. Gut gedämmte Wohnungen und Häuser lassen naturgemäß weit weniger Wärme nach außen, als schlecht gedämmte Altbauten.

Dementsprechend kann es schwierig sein, beim Thema Gasverbrauch zu wirklich belastbaren, allgemein gültigen Zahlen zu kommen. Die folgende Tabelle unternimmt den Versuch, wenigstens ein paar grobe Durchschnittswerte anzugeben. Diese Zahlen sollten nicht als hundertprozentig verlässliches Werkzeug gesehen werden, sondern nur als weitgefasste Orientierungshilfe.

Größe des Haushalts Verbrauch in kWh
1-2 Personen auf ca. 50m² (Wohnung) bis zu 7.000 - 8.000 kWh/Jahr
3 Personen und mehr auf ca. 70 - 100m² (Wohnung) etwa 10.000 - 15.000 kWh/Jahr
3 Personen und mehr auf über 100m² (Haus) etwa 20.000 kWh

Die angegebenen Werte verstehen sich nur als grober, nicht hundertprozentig verlässlicher Durchschnitt.

Ein Anbieterwechsel kann helfen, bares Geld zu sparen. Rufen Sie uns an unter 0720 1166 39 an (Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr, Ortstarif) und wir übernehmen den Wechsel! Wir rufen auch zurück!

Gasheizung Vorteile Nachteile

Wie oben bereits erwähnt, ist das Heizen mit Gas die am meisten gebrauchte Heizform. Die Vor- und Nachteile, die mit einer Gasheizung einhergehen, sollen im Folgenden angesprochen werden.

Gasheizung Technik - Die Gasheizung als Standard in unseren Haushalten

Entscheiden Sie sich bei der der Wahl Ihrer Heizform für eine Gasheizung, so ist der momentane Stand der Technik sicherlich der naheliegendste Vorteil: Gasbetriebene Heizungen sind in der einen oder anderen Form buchstäblich schon seit Generationen Teil unserer Haushalte. Die zum Einsatz kommende Technik ist sehr weit ausgereift und hat eine oftmals jahrzehntelange Entwicklungsgeschichte hinter sich. Zusätzlich können Sie auf das Know-how für Wartung, Instandhaltung und Montage sehr leicht zugreifen, in dem Sie einfach den nächstgelegenen Fachbetrieb kontaktieren.

Gasheizung Platzbedarf - Viel Heizung auf wenig Platz

Ein weiterer herausragender Vorteil von Gasheizungen liegt im Platzbedarf: Viele Modelle, wie beispielsweise Gasthermen in Wohnungen, benötigen nicht mehr Platz als einfach eine freie Ecke in einem Raum. Solange die Gasleitungen entsprechend verlaufen, lässt sich der Aufstellungsort einer Gasheizung also flexibel wählen und die Bereitstellung eines eigenen Raumes ist zumeist nicht nötig.

Gastherme

Ein weiterer Pluspunkt, der Gasheizungen gerade in Städten und Wohnungen zur naheliegendsten Heizform macht, ist die Tatsache, dass das Heizen mit Gas keine eigenen Lagerräumlichkeiten braucht. Kachelöfen, Pelletöfen oder auch Ölheizungen benötigen selbstverständlich immer irgendwelche Stauräume (oder Tanks), wo sich der jeweilige Brennstoff bis zu seinem Einsatz lagern lässt. Da das Gas einer Gasheizung aber natürlich von außen über das Gasnetz zugeführt wird, kann die Bereitstellung von Lagerräumen wegfallen.

Gasheizung feat. CO² - Wie viel CO² verursacht eine Gasheizung?

Heute ist Erdgas selbstverständlich der allgemein erhältliche Standard, der bei den meisten Gasanbietern in der einen oder anderen Form zu beziehen ist. Selbstverständlich handelt es sich bei Erdgas um einen fossilen Rohstoff, der auf dieselbe Art und unter denselben Bedingungen entsteht wie Erdöl (und demzufolge Millionen Jahre zur Entwicklung braucht). Verglichen mit anderen fossilen Brennstoffen verbrennt Erdgas allerdings sauberer und erzeugt weniger Kohlendioxid als etwa Heizöl. Dennoch fallen auch hier gewisse Mengen an Abgasen an.

Gasheizung Biogas - Läuft meine Gasheizung auch mit Biogas?

Wie schon gesagt, ist Erdgas der Standard was Gastarife betrifft. Angebote mit Biogas, also Gas, das aus Pflanzen gewonnen wird, sind nach wie vor eher selten. Wie beim Strom handelt es sich dabei vor allem um Mischungen, bei denen ein gewisser Anteil Biogas zusammen mit einem Hauptanteil Erdgas geliefert wird.

Wenn Sie bei der Wahl Ihrer Heizart ökologische Nachhaltigkeit im Blick haben, so sei Ihnen verraten, dass gerade modernere Gasheizungen sehr wohl mit erneuerbaren Energieformen, wie beispielsweise Biogas kompatibel sind. Stehen Sie also vor der Anschaffung einer neuen Heizung, so können Sie sich auch in dieser Frage von einem Fachbetrieb beraten lassen.

Erdgas Öko-AngeboteSind Sie auf der Suche nach Ihrem Gasanbieter über ein Öko-Angebot für Erdgas gestolpert und fragen sich vielleicht, inwiefern ein solches Angebot ökologisch wertvoll ist? Manche Gasanbieter bieten zusätzlich zu ihren Standardtarifen eigene Öko-Varianten. Üblicherweise wird dabei pro verbrauchter kWh ein Aufpreis fällig, mit dem der Anbieter internationale Ökoprojekte unterstützt. Als Kunde eines solchen Tarife erzeugen Sie also dieselben Abgasmengen, können für den Zusatzpreis jedoch Klimaprojekte unterstützen.

Gasheizung Nachteile: Leitungen, Abgase und Ko.

Der größte Nachteil, den Gasheizungen mit sich bringen, ist einleuchtend: Sie benötigen einen Anschluss ans Gasnetz und demzufolge auch Leitungen, die verlegt werden müssen. Bauliche Arbeiten sind beim Einbau einer Gasheizung also unumgänglich.

Gerade in Städten sind gasbetriebene Heizformen und Gasthermen leider für genau ein Schreckensszenario berühmt: Berichte über Abgasaustritte und Kohlenmonoxidvergiftungen in den Wohnräumen. Um diesem Horror entgegenzuwirken, sind etwa in Wien jährliche Thermenwartungen durch einen Fachbetrieb verpflichtend. Zusätzlich empfiehlt es sich deshalb auch, den Raum, in dem die Therme steht, regelmäßig zu lüften.

WartungsverträgeUm die Kosten der jährlichen Thermenwartungen zu reduzieren, bieten gewisse Fachbetriebe da und dort eigene Wartungsverträge an, mit denen sich die Kosten gut senken lassen. Ein Blick in die Angebote Ihrer nächstgelegenen Installateurfirmen kann sich beim Thema Wartung also durchaus lohnen.

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