Anschaffung einer Photovoltaikanlage: was Sie beachten sollten

pv anlage bauen

PV Anlagen können Ihnen langfristig Kosten sparen. Mit dem richtigen Tarif holen Sie das meiste aus Ihrer Investion heraus

Wir finden den richtigen PV-Tarif für Sie.Rufen Sie uns unter 0720 1152 42 (Mo - Fr 8 bis 19 Uhr, zum Ortstarif) an oder lassen Sie sich von uns kostenlos zurückrufen

Photovoltaikanlagen sind für Eigenheimbesitzerinnen und Besitzer eine Investition, um ihre Energiekosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig positive ökologische Effekte zu erzielen. Wir informieren Sie über die die verschiedenen Arten von PV Anlagen, Förderungen und Einspeisetarife, die es Ihnen ermöglichen den größtmöglichen Nutzen aus Ihrer Investion zu holen und nachhaltig zu sparen.


Welche Photovoltaikanlage beim Hausbau?

Wenn Sie sich für eine Photovoltaikanlage entscheiden, sollten Sie sich überlegen, ob Sie eine Aufdachanlage oder eine gebäudeintegrierte Anlage anschaffen möchten. Beide haben sowohl Vor- wie auch Nachteile, die hier kurz dargestellt werden.

Solarpark

Unterschiedliche Arten von Solarpanels haben unterschiedliche Vorteile: diese können je nach Bedingungen abgewogen werden.

Aufdachanlagen haben den Vorteil, dass die Installation einfach funktioniert und die Solarpanele optimal für den bestmöglichen Einfallswinkel von Sonnenstrahlung ausgerichtet werden kann. Dabei müssen Sie sowohl darauf achten, dass Ihr Dach eine derartige Anlage tragen kann. Die gebäudeintegrierten Anlagen sind Teil des Hauses, womit Sie sich alternativ Ziegel sparen und die Verkabelung der Solaranlage schon im Haus integriert ist. Weiters sind sie bei gebäudeintegrierten Anlagen auch sträker von der Architektur des Hauses und seiner Ausrichtung abhängig, da Sie die Panels nicht individuell ausrichten können. Auch ist die Hinterlüftung der Photovoltaikanlage bei Aufdachmontage besser, was sich positiv auf die Effizienz der Panels auswirkt.

Bei den Solarpanelen kann man grob zwischen drei unterschiedlichen Arten unterscheiden.

  • Monokristalline Solarmodule: Haben den höchsten Wirkungsgrad, sind aber auch in der Anschaffung teuer. Eignen sich besonders für Privathäuser, die Energie auf einer geringen Fläche erzeugen wollen
  • Polykristalline Solarmodule: Günstiger als ihr monokristallines Pendant, aber mit geringerem Wirkungsgrad. Wenn mehr Platz besteht und keine zu großen Verunreinigungen zu befürchten (diese wirken sich stark negativ auf die Energieproduktion aus) sind, ist diese Variante zu empfehlen.
  • Dünnschichtmodule: Diese sehr günstigen Module verwandeln relativ gut diffuse Sonneneinstrahlung, weisen aber ansonsten den geringsten Wirkungsgrad von allen Arten auf.

Mit einem günstigen Stromtarif sparenRufen Sie uns unter 0720 1152 42 (Mo - Fr 8 bis 19 Uhr, zum Ortstarif) an oder lassen Sie sich von uns kostenlos zurückrufen

Solarpark auf Feld

Großflächige PV Anlagen haben andere Erfordernisse, als kleine Anlagen auf dem Dach eines Privathauses

Aus diesem Grund müssen Sie bei der Entscheidung welche Art von PV Anlage Sie wählen auf Ihre Anforderungen, sowie auf Ihre Möglichkeiten achten. Für diejenigen, die sich ein neues Haus bauen möchten, können derartige Überlegungen über die gesamte Nutzungsdauer.

Ein weiterer relevanter Unterschied ist, ob Sie eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage oder netzunabhängige Sonnenstromanlage installieren. Erstere erlaubt Ihnen das Einspeisen von zu viel produziertem Strom in das Betreibernetz, wofür Sie pro Kilowattstunde je nach Einspeistarif Geld erhalten. Bei Netzunabhängigen Anlagen können Sie überschüssigen Strom in einem Akku speichern und zu einem anderen Zeitpunkt wiederverwenden. Für diesen benötigen Sie weiters einen Laderegler, der den Akku vor Überladung und Tiefentladung schützt.

Netzunabhängige Photovoltaikanlagen eignen sich daher zum Beispiel für abgelegene Orte ohne Netzinfrastruktur, wie zum Beispiel Almütten oder Wochenendhäuser- Für den alltäglichen Gebrauch macht es Sinn den überschüssigen Strom ins Netz abzugeben und dafür Geld zu erhalten und Strom vom Energielieferanten zu beziehen, wenn die Photovoltaikanlage keinen Strom produziert. Dies ist vor allem in der Nacht und bei schlechter Witterung notwendig.

Alternativ können Sie auch in jedem Fall eine Wärmepumpe als Speicher für überschüssige Solarenergie verwenden. Damit lohnt sich die im Betrieb günstige Wärmepumpe nochmals und Sie senken Ihre Ausgaben trotz der viel höheren Investitionskosten einer Wärmepumpe langfristig. Diese Variante sollte vor allem beim Hausbau oder der Renovierung überlegt werden, da die Installation von Wärmepumpen sehr aufwändig sein kann.

Netzgekoppelte Anlagen speisen den überschüssigen Strom in das Netz ein und geben es dort ab wo er verbraucht wird. Damit können Sie vor allem an sehr sonnigen Tagen profitieren. Wenn Sie keinen Strom produzieren bekommen Sie wie gewöhnlich den Strom von Ihrem Energieanbieter geliefert, womit Ihre Stromversorgung gesichert ist. Für das Einspeisen in das Netz benötigen Sie.

Wenn Sie eine netzgekoppelte Anlage haben, können Sie von einem günstigen PV-Tarif profitieren. Rufen Sie uns unter 0720 1152 42 (Mo - Fr 8 bis 19 Uhr, zum Ortstarif) an oder lassen Sie sich von uns kostenlos zurückrufen

High Voltage Sign

Ein Feuerwehrschalter hilft im Ernstfall die Gefahr, die durch die Hochspannung von der Photovoltaikanlage ausgeht einzudämmen

Für die Verwendung Ihrer Photovoltaikanlage benötigen Sie zusätzlich zu den verkabelten Solarpanelen einen Wechselrichter, der den Gleichstrom, der durch die Sonnenenergie produziert wird in Wechselstrom verwandelt. Eine Schutzvorrichtung (ENS), die Ihre Anlage vor Störungen im Stromnetz schützt, sowie einen Einspeisezähler, der die Kilowatt aufzeichnet, die Sie in das Stromnetz einspeisen.

Auch eine Fernsteuerung zur eventuellen Regelung der Einstellungen sind ebenso sinnvoll, wie die vorgeschriebenen Feuerwehrschalter. Diese sind vor allem deshalb wichtig, da Einsatzkräfte die PV Anlage ausschalten können sollten, da diese durch die enorme Spannung, die der Gleichstrom aus dem Sonnenstrom verursacht eine Gefahr bei der Brandbekämpfung darstellt.

Förderungen von PV-Anlagen

Im Jahr 2016 sind verschiedene bundesweite Förderungen für Photovoltaikanlagen ausgelaufen. Diese werden jedoch laut Vermutung des Bundesverbands Photovoltaik Austria im Jahr 2017 fortgesetzt (Stand: Februar 2017). Daneben gibt es Landesförderungen, die auch im Jahr 2017 beantragt werden können. Hier werden auf der einen Seite Stromspeicher gefördert und auf der anderen Seite Photovoltaikanlagen.

Förderungen der Bundesländer
Bundesland Förderung Förderhöhe Voraussetzungen Zuständigkeit
Burgenland Errichtung/Nachrüstung von netzgeführten PV-Anlagen und/oder Stromspeicher bis zu 5kW 30% der förderfähigen Kosten (max. 275 Euro/kWp) begrenzt mit 300 000 Euro Förderrichtlinien Amt der burgenländischen Landesregierung
Kärnten A. Stromspeicher; B. PV-Anlagen im Zuge der Wohnbauförderung A. 300 Euro/kWh Nennkapazität begrenzt mit 40% der Kosten; B. maximal bis zu 20 000 Euro (je nachdem ob Eigenheim/Ersterwerb von Wohnraum/Wohnhaussanierung/Mehrgeschossiger Wohnbau) A. Richtlinien zur Förderung von Stromspeichern; B. Richtlinien der Wohnbauförderung A. Förderstelle des Landes Kärnten
Niederösterreich PV-Anlagen im Zuge der Wohnbauförderung abhängig von einem Punktesystem Eigenheimsanierung Amt der NÖ Landesregierung
Oberösterreich betriebliche PV-Eigenverbrauchsanlagen (6-200 kWp) 150 Euro/kWp oder max. 50% der Netto-Anschaffungskosten Nachschlag: Richtlinien und weiterführende Informationen Abteilung Umweltschutz der Oö. Landesregierung
Salzburg A. Stromspeicher (bis 6 kWh Brutto-Speichergröße); B. PV-Anlagen A. bis 600 Euro/kWh, max. 30% der Investitionskosten; B. bis zu 900 Euro/kWp (Privathaushalte), bis zu 7.500 Euro + bis zu 20% Investitionskosten (Großanlagen), 1 000 Euro + bis zu 500 Euro/kWp (Abwasserbehandelnde Betriebe/ betriebliche PV-Anlagen), 15% pro Anlage (gemeindeeigene Gebäude) B. Fördervoraussetzung diverser PV-Anlagegrößen Förderstelle Land Salzburg
Steiermark PV-Anlage, Lastmanagementsystem, elektrischer Energiespeicher bis zu 900 Euro je Anlage + bis zu 500 Euro/kWp Nachschlag: Richtlinien zur Direktförderung von PV-Anlagen Amt der Steiermärkischen Landesregierung/Energie und Wohnbau
Tirol intelligente Steuerungssysteme und Batteriespeicher bzw. Aus- und Nachrüstung privater PV-Anlagen Zuschüsse in der Höhe von 50% der Nettokosten Richtlinien und weiterführende Informationen Abteilung Wasser-, Forst- und Energierecht der Landesregierung Tirol
Wien A.PV-Anlagen; B.elektr. Speicher; C.Hybrid-Anlagen A.max. 40% der förderungsfähigen Gesamtkosten (einmaliger Zuschuss) bzw. bis zu 400 Euro/kWp; B.max 40% der förderungsfähigen Gesamtkosten (einmaliger Zuschuss) bzw. 500 Euro pro kWh; C. 600 Euro pro kWp bzw (max. 40% der Gesamtkosten) oder 60.000 Euro (einmaliger Zuschuss) A. Richtlinien und Informationen zur PV-Anlagen förderung; B. Stationäre Stromspeicher-Richtlinien der Förderung; C. Richtlinien zur Förderung einer Hybrid-Anlage Magistrat 20, Amt der Wiener Landesregierung

Stand der Informationen Februar 2017.

Bei der Anschaffung, wie auch im Betrieb profitieren. Wir finden den passenden Photovoltaik Tarif für SieRufen Sie uns unter 0720 1152 42 (Mo - Fr 8 bis 19 Uhr, zum Ortstarif) an oder lassen Sie sich von uns kostenlos zurückrufen

Welcher Stromtarif für PV Anlagen zahlt sich aus

Mittlerweile bieten sehr viele der Anbieter Angebote für Betreiberinnen und Betreiber für PV Anlagen an. Je nachdem wieviel Sie verbrauchen beziehungsweise Produzieren, können unterschiedliche Tarifarten für Sie interessant sein. Bei sehr niedrigem Stromverbrauch generell und einem verhältnismäßig hohen Einspeisvolumen kann es unter Umständen Sinn machen auf höhere Einspeistarife abzuzielen. Generell wird jedoch auch der Strom vom Energielieferanten bezogen, weshalb Tarife, die eine Kilowattstunde im selben Maß bewerten, wie jene die bezogen werden, generell zu bevorzugen sind. Selectra hat dazu eine Übersicht von Einspeistarifen zusammengestellt, damit Sie sich leichter orientieren können. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auswahl jener Tarife, die für eine bezogene Kilowattstunde Strom ebensoviel verrechnen, wie jede eingespeiste kWh.

Anbieter Tarifhöhe (in Ct/kWh) Anpassungsintervall Bedingungen 1:1 zum Bezugstarif?
aWATTar 4,33 ct/kWh (Februar 2017) monatlich Stromkunde bei aWATTar, Bezugstarif SUNNY, Anlagen bis 5 kWp (darüber auf Anfrage)
Grüner Pfeil
Schlaustrom 5,83 ct/kWh bis 1.1.2018 Strombezug von Schlaustrom, 1:1 Vergütung nur mit Premiumtarif, Anlagen bis 20 kWp danach auf Anfrage
Grüner Pfeil
Naturkraft 3,91 ct/kWh bis 7,42 ct/kWh bei Bedarf Strombezug von NATURKRAFT: Rot-Weiß-Rot ÖkoStrom Privat bzw. NaturStrom Privat 2.0; Anlagen bis 5 kWp (bzw. 10 kWp Business), danach auf Anfrage
Grüner Pfeil
EVN - Energienetze Niederösterreich gleiche Höhe wie Bezugstarif Netzgebiet der Netze Niederösterreich Kunde der EVN
Grüner Pfeil
Verbund 10 ct/kWh (bis 1000 kWh); 4,99 ct/kWh (bis 3000 kWh); 4 ct/kWh (ab 3001 kWh) + Servicepauschale 2,08 Euro/Monat, mit "Fremdanlage": 5,40 Ct/kWh Ende 2019 KundInnen mit PV-Anlage von SOLAVOLTA, maximale Anlagengröße 5kWp, danach auf Anfrage
Grüner Pfeil

Stand der Informationen: Februar 2017. Netto-Preise exkl. 20 Ust. sowie jeglicher weiterer Steuern und Abgaben. Keine Gewähr für Vollständigkeit der Liste

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