Was kostet eine PV-Anlage für Ihr Zuhause?

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Haushalt:

Empfohlene Größe

~

kWp

Geschätzte Kosten

nach 10 % Förderung

Jährl. Ersparnis

~

netto pro Jahr

0 % MwSt bis 2026 · Förderungen 7–14 % · kWp × €/kWp + kWh Speicher. Richtwerte — individuelle Angebote können abweichen.

0 % Umsatzsteuer bis mindestens 2026: Photovoltaikanlagen bis 35 kWp sowie Speicher als Nebenleistung sind seit dem 1. Januar 2024 von der Umsatzsteuer befreit — das bedeutet eine Ersparnis von rund 19 % im Vergleich zu 2022.

Wie viel kostet eine Photovoltaikanlage? Grobe Richtwerte

Die Preise für PV-Anlagen sind in den letzten 15 Jahren kontinuierlich gesunken, was den Kauf für private Endverbraucher/innen attraktiver macht. Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Anlagengröße, der individuelle Stromverbrauch, die verfügbare Dachfläche und die Ausstattung der PV-Anlage.

PV-Anlagen haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren, und obwohl die Installationskosten hoch sind, amortisieren sie sich über die Lebensdauer.

Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus in Österreich betragen zwischen 1.200 und 1.800 € pro installiertem Kilowatt (kWp). Die effektiven Kosten hängen jedoch von verschiedenen Faktoren ab:

  • der installierten Leistung
  • der Art der Montage
  • der Qualität der Module und Wechselrichter
  • regionalen Gegebenheiten

Was kostet eine 5 kWp und 10 kWp-Anlage?

Kosten für PV-Anlagen nach Leistung in Österreich
Anlagengröße Kosten (ohne Speicher) Kosten (mit Speicher)
5 kWp 6.000–9.000 € 9.000–13.000 €
10 kWp 10.000–15.000 € 14.000–20.000 €

Die Preise können sich aufgrund von Marktentwicklungen und technologischen Fortschritten ändern. Holen Sie aktuelle Angebote bei Fachleuten ein.

Amortisationsrechner

kWp
ct
%

Kosten netto

€/J.

Ersparnis

~ J.

Amortisation

+

Gewinn (25 J.)

Praxisbeispiel: 10-kWp-Anlage für eine 4-köpfige Familie

So könnte die Rechnung für ein typisches Einfamilienhaus in Niederösterreich aussehen:

Ausgangslage

Anlagengröße
10 kWp (monokristallin)
Speicher
10 kWh Lithium
Anlage + Speicher + Montage
ca. 18.000 €
Förderung (10 %)
− 1.800 €
Effektive Kosten
ca. 16.200 €

Ertrag & Ersparnis

Jahresertrag (NÖ, Süddach)
~10.000 kWh
Eigenverbrauch (65 % mit Speicher)
~6.500 kWh
Einspeisung (35 %)
~3.500 kWh
Ersparnis Eigenverbrauch (25 ct/kWh)
+1.625 €/Jahr
Einspeisevergütung (5,3 ct/kWh)
+186 €/Jahr
Laufende Kosten (Wartung, Versicherung)
−300 €/Jahr
Netto-Ersparnis pro Jahr
ca. 1.511 €
Amortisation
~11 Jahre

Nach der Amortisation erzeugt die Anlage noch mindestens 14–19 Jahre lang nahezu kostenfreien Strom — das entspricht einem Gewinn von über 20.000 € über die gesamte Lebensdauer.

Photovoltaikanlage Kosten: Faktoren im Detail

Kostenverteilung einer typischen PV-Anlage mit Speicher

Solarmodule ~40 %
Stromspeicher ~28 %
Wechselrichter ~12 %
Montage & Installation ~15 %
Verkabelung & Sonstiges ~5 %

Solarzellen-Typen im Vergleich

Vergleich der drei Solarzellen-Typen nach Preis, Wirkungsgrad und Flächenbedarf
Typ Preis pro kWp Wirkungsgrad
Monokristallin Meistverkauft 1.150–1.700 € 18–22 %
Polykristallin 800–1.300 € 15–18 %
Dünnschicht 750–1.250 € 5–10 %

Weitere Kostenfaktoren

Montage (~1.500 €)

  • Indach-Montage: Module ersetzen Dachziegel — Einsparung bei Material, Schutz vor Witterung
  • Aufdach-Konstruktion: Module auf Aluminiumschienen — optimaler Neigungswinkel (30–35°), kein Dachumbau nötig

Stromspeicher

1.000–2.000 € pro kWh (Lithium). Erhöht den Eigenverbrauch von ~30 % auf ~65 % und reduziert die Abhängigkeit vom Netz deutlich.

Wechselrichter (500–2.500 €)

Wandelt Gleichstrom in Wechselstrom. Ca. 12–15 % der Gesamtkosten. Hybrid-Wechselrichter können gleichzeitig den Speicher steuern.

Verkabelung (1–5 €/m)

Investieren Sie in hochwertige Kabel — minderwertige Verkabelung kann zu Leistungsverlusten und teuren Reparaturen führen.

Laufende Kosten (~250–350 €/Jahr)

Wartung

~200 €/Jahr — 1× jährlich durch Fachmann empfohlen

Reinigung

~2 €/m² alle 2 Jahre — Verschmutzung mindert die Leistung um bis zu 20 %

Versicherung

50–80 €/Jahr — gegen Hagel, Sturm, Feuer, Überspannung, Schneedruck

Wo kann ich eine Photovoltaikanlage kaufen?

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage erfordert sorgfältige Recherche und die Auswahl hochwertiger Komponenten. Vier Kaufmöglichkeiten im Überblick:

1

Spezialisierte Fachhändler

Kosteneinschätzung, maßgeschneiderter Plan & professionelle Umsetzung

2

Solarmessen & Veranstaltungen

Anbieter kennenlernen, aktuelle Technologien vergleichen

3

Online-Plattformen

Preise vergleichen, Kundenbewertungen einsehen

4

Lokale Installateure

Regionale Beratung, Installation und Auswahl aus einer Hand

Komplettpaket-Preise mit Speicher in Österreich

Photovoltaikanlage mit Speicher Komplettpaket Österreich
Anbieter Anlagenart Kosten
Bauhaus Günstigster 12× 460 W monokristalline Module + 10,24 kWh Lithium-Speicher + Growatt SPH5000TL3BH-UP Hybrid-Wechselrichter 10.829 €
tepto.at Huawei 10 kW + 5 kW Speicher, Schrägdachmontage, Black-Frame-Module (415 Wp) + Huawei Hybrid-Wechselrichter 11.390 €
solardiscount.at PV-Anlage Komplettpaket 15 kW PLUS + Montagematerial + 10 kW Solarspeicher 11.995 €

Preise inkl. 0 % MwSt (USt-Befreiung für PV-Anlagen bis 35 kWp). Sortiert nach günstigstem Preis.

Was sind kWp und wie viel kWp braucht ein Einfamilienhaus?

kWp (Kilowatt-Peak) gibt die maximale Leistung einer PV-Anlage unter Standardtestbedingungen an. Mit 1 kWp können in Österreich etwa 1.000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugt werden.

4–5 kWp

pro Person

16–20 kWp

4-Personen-Haushalt

~1.000 kWh

Ertrag pro kWp/Jahr

Worauf beim Kauf einer Photovoltaikanlage in Österreich achten?

Sonnenstunden und PV-Ertrag nach Bundesland

Die Sonneneinstrahlung ist regional unterschiedlich — und damit auch der Ertrag Ihrer PV-Anlage. Südlichere und östlichere Bundesländer profitieren von mehr Sonnenstunden.

Durchschnittliche Sonnenstunden und PV-Ertrag nach Bundesland in Österreich
Bundesland Sonnenstunden/Jahr Ertrag (kWh/kWp)
Burgenland ~2.000 1.050–1.150
Kärnten ~2.000 1.050–1.150
Niederösterreich 1.800–2.000 1.000–1.100
Steiermark 1.800–2.100 1.000–1.150
Wien ~1.900 1.000–1.100
Oberösterreich 1.600–1.800 950–1.050
Tirol 1.600–1.800 950–1.050
Salzburg 1.500–1.700 900–1.000
Vorarlberg 1.500–1.700 900–1.000

Optimale Bedingungen für Ihre PV-Anlage

Dachausrichtung Süd

Liefert den höchsten Ertrag. Ost-West-Ausrichtung bringt ca. 80 % und verteilt die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag.

Neigungswinkel 30–45°

Optimal für österreichische Breitengrade. Flachdächer können durch Aufständerung den idealen Winkel erreichen.

Keine Verschattung

Bäume, Nachbargebäude oder Kamine, die Schatten werfen, können den Ertrag erheblich mindern.

Regelmäßige Wartung

Schnee entfernen, jährliche Inspektion — erhält langfristig die Effizienz und schützt Ihre Investition.

So maximieren Sie Ihren Ertrag

Hochwertige Module

Investieren Sie in Module, die den österreichischen Klimabedingungen standhalten

Passender Wechselrichter

Auf österreichische Netzbedingungen abgestimmt, mit den nötigen Zertifizierungen

Eigenverbrauch maximieren

Waschmaschine, Geschirrspüler & E-Auto tagsüber laden, wenn die Sonne scheint

Überschüssigen Strom einspeisen

Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen, können Sie ins Netz einspeisen und dafür eine Vergütung erhalten. Der aktuelle Marktpreis für Einspeisetarife liegt bei rund 5–7 ct/kWh — deutlich unter dem Bezugspreis. Deshalb lohnt es sich, den Eigenverbrauch durch einen Speicher zu maximieren.

Alle Details zu aktuellen Einspeisetarifen und Vergütungsmodellen finden Sie auf unserer Seite Einspeisetarife für Photovoltaik in Österreich.

Nutzen Sie Photovoltaikanlagen-Förderungen!

In Österreich gibt es bundes- und landesspezifische Förderungen für PV-Anlagen. Die Klimafonds und die OeMAG bieten Förderungen für verschiedene Projekte und Leistungen an, die zwischen 7 % und 14 % der Kosten decken können.

Detaillierte Informationen zu allen Bundes- und Landesförderungen finden Sie auf unserer Seite Welche Photovoltaik-Förderung gibt es in Österreich?

Genehmigungen & rechtliche Rahmenbedingungen

Bevor Sie eine Photovoltaikanlage installieren, sind einige behördliche Schritte nötig. Die Regelungen variieren je nach Bundesland.

1

Baurecht & Genehmigung

PV-Anlagen auf Dächern sind in den meisten Bundesländern genehmigungsfrei, solange sie die Dachhaut nicht überragen. Freiflächen- und Fassadenanlagen können genehmigungspflichtig sein. Im Zweifelsfall informieren Sie sich bei der zuständigen Gemeinde.

2

Netzzugangsantrag beim Netzbetreiber

Sie müssen die Anlage beim lokalen Netzbetreiber anmelden, bevor Sie Strom einspeisen können. Der Netzbetreiber prüft, ob das lokale Netz die zusätzliche Einspeisung aufnehmen kann. Dieser Schritt ist vor der Installation nötig.

3

Fertigstellungsanzeige & Zählertausch

Nach der Installation meldet Ihr Installateur die Anlage beim Netzbetreiber als fertiggestellt. Es wird ein Zweirichtungszähler montiert, der sowohl den Verbrauch als auch die Einspeisung misst.

4

Förderantrag (falls gewünscht)

Den Förderantrag bei Klimafonds, OeMAG oder der Landesförderstelle sollten Sie vor der Installation einreichen — eine nachträgliche Förderung ist in der Regel nicht möglich.

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  • Kein Risiko

Häufige Fragen zu Photovoltaikanlagen

In Österreich kostet eine PV-Anlage zwischen 1.200 und 1.800 € pro installiertem kWp. Eine typische 5-kWp-Anlage liegt bei 6.000–9.000 € vor Förderungen. Mit Speicher beginnen Komplettpakete bei rund 10.800 €.

Seit Januar 2024 sind PV-Anlagen bis 35 kWp von der Umsatzsteuer befreit. Zusätzlich bieten der Klimafonds und die OeMAG Investitionszuschüsse, die 7–14 % der Kosten decken. Darüber hinaus gibt es Förderungen der einzelnen Bundesländer.

Die Amortisationszeit hängt von der Anlagengröße, dem Eigenverbrauchsanteil und den Förderungen ab. Im Durchschnitt rechnet man in Österreich mit 8–12 Jahren bei einer Lebensdauer von 25–30 Jahren.

Als Faustregel gilt: 4–5 kWp pro Person. Für einen 4-Personen-Haushalt wird eine Anlage mit 16–20 kWp empfohlen. 1 kWp erzeugt in Österreich etwa 1.000 kWh Solarstrom pro Jahr.

Rechnen Sie mit rund 250–350 € pro Jahr: ca. 200 € für die jährliche Wartung, etwa 2 € pro Quadratmeter für die Reinigung (alle 2 Jahre), und 50–80 € für die Versicherung gegen Hagel, Sturm und Überspannung.

In den meisten Bundesländern sind Aufdach-Anlagen genehmigungsfrei, solange sie die Dachhaut nicht überragen. Wichtig ist jedoch die Anmeldung beim Netzbetreiber vor der Installation sowie die rechtzeitige Einreichung des Förderantrags.

Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch von ca. 30 % auf 60–70 %. Da Eigenverbrauch (Ersparnis: ~25 ct/kWh) deutlich mehr wert ist als Einspeisung (~5 ct/kWh), verbessert ein Speicher die Wirtschaftlichkeit — insbesondere bei steigenden Strompreisen.

Im Winter erzeugt eine PV-Anlage in Österreich deutlich weniger als im Sommer — ca. 20–30 % des Jahresertrags entfallen auf die Monate Oktober bis März. Schneeräumung und ein steilerer Neigungswinkel helfen, den Winterertrag zu maximieren.