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Ihre Heizkostenabrechnung war eine böse Überraschung? Sie wollen nächstes Jahr nicht wieder nachzahlen? Wärmedämmung könnte die Lösung sein. Egal ob an der Fassade oder im Dachgeschoss, Dämmen schont nicht nur die Umwelt, es erspart Ihnen auf Dauer bares Geld. Verschaffen Sie sich hier den Überblick über verschiedene Arten, Materialien, die Kosten und staatliche Förderungsmöglichkeiten.


Was ist Wärmedämmung?

Sparschwein

Wärmedämmung zahlt sich aus!

 

Durch Wärmedämmung wird verhindert, dass unnötig viel Wärme vom Inneren eines Hauses nach außen dringt. Umgangssprachliche Bezeichnungen dafür sind Isolierung oder Wärmeisolierung.

 

 

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Welche Arten von Wärmedämmung gibt es?

Fassadendämmung

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eine Fassade zu dämmen. Die zwei - aus ökonomischer und ökologischer Sicht – am sinnvollsten sind Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und sogenannte vorgehängte hinterlüftete Fassaden. Das verbirgt sich hinter diesen - zugegeben - recht technischen Ausdrücken:

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)

Mit Wärmedämmverbundsystemen werden Außenwände gedämmt. Sie bestehen aus einer Befestigung, einem Dämmstoff, einer Putzträgerschicht und letztendlich einer Oberflächenschicht. Als Dämmstoff kam lange Polystyrol zum Einsatz, das oft ein hochgiftiges Flammschutzmittel enthält. Polystyrolplatten sind damit nicht sehr umweltfreundlich, und sie können außerdem Risse im Putz verursachen. Eine Alternative ist Mineralwolle, die nicht nur Wärme, sondern auch Schall eindämmt - Sie können sich also auf ein ruhiges Zuhause freuen. Eine umweltfreundlichere Möglichkeit sind Mineralschaumplatten. Sie sind als Außendämmung allerdings nicht gut geeignet, da sie Feuchtigkeit aufnehmen. Holzfaserdämmstoffe sind im Vergleich wesentlich kostenintensiver, haben aber den Vorteil, dass sich die gedämmten Gebäude im Sommer nicht so stark aufheizen wie bei Verwendung anderer Dämmstoffe. Weitere Alternativen zu Polystyrol sind Kork (das wegen des weiten Transportweges allerdings nicht als umweltschonend bezeichnet werden kann) und Hanf.

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF)

Auch mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden werden Außenwände gedämmt. Charakteristisch ist, dass die Dämmung mit etwas Abstand hinter der äußersten Schicht befestigt ist. Die Luftschicht dazwischen ermöglicht, dass Feuchtigkeit (z.B. Regenwasser) abtrocknen kann. Die äußerste Schicht kann viele verschiedene Formen annehmen: Sie kann aus Holz, Naturstein, Kunststein, Keramik, Metallblech oder Glas bestehen. Es gibt also viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten - Sogar eine Fassadenbegrünung ist möglich. Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind wesentlich teurer als Wärmedämmverbundsysteme. Es heißt also: Kosten gegen Kreativität abwägen.

Umgangssprachlich werden Wärmedämmverbundsysteme auch Thermohaut oder Vollwärmeschutz genannt. Wärmedämmverbundsysteme sind zwar ein Vollwärmeschutz, also eine gedämmte Fassade, ein Vollwärmeschutz kann aber auch eine vorgehängte hinterlüftete Fassade sein. Nicht verwirren lassen!

Dämmung der obersten Geschossdecke

Die Dämmung der obersten Geschossdecke hat mehrere Vorteile: Einerseits ist sie relativ einfach durchführbar und mit weniger Kosten verbunden als eine Fassadendämmung. Andererseits ruft sie im Gegensatz zur Fassadendämmung nicht das Amt für Denkmalschutz auf den Plan.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Am leichtesten durchführbar ist die Dämmung der Deckenoberseite. Auch die Deckenunterseite kann gedämmt werden. Dafür werden Unterdecken aus Gipskarton oder Gipsfaserplatten erstellt. Daraus resultiert ein Deckenhohlraum, der mit Dämmmaterial ausgefüllt wird. Unter Umständen ist es auch eine Dämmung innerhalb der Deckenkonstruktion möglich. Dabei werden Hohlräume von Hohlbalkendecken mit Dämmstoff ausgefüllt, zum Beispiel durch das Einblasen von Dämmstoffen.

Decken und Fußböden dämmen

Nicht gedämmte Fußböden und Kellerdecken führen zu Wärmeverlust und unnötig hohen Heizkosten. Es lohnt sich also, über eine Renovierung nachzudenken.

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Dämmung der Kellerdecke

Die Dämmung der Deckenunterseite ist am einfachsten durchführbar. Man kann zum Beispiel Hartschaumplatten an die Decke kleben. Auch aufgespritzte Cellulose ist eine Möglichkeit – Damit lassen sich Rohrleitungen, Aussparungen und Überhänge gut überbrücken.

Erdgeschossfußboden

Wenn der Erdgeschossboden in einem so schlechten Zustand ist, dass eine grundlegende Renovierung nötig ist, können sie über einen neuen Fußboden nachdenken: als schwimmenden Estrich auf einer zusätzlichen Wärmedämmschicht.

Erdgeschossfußböden können auch gedämmt werden, indem loses Dämmmaterial in einen vorhandenen Kellerdeckenhohlraum gefüllt wird. Das ist bei Holzdielenböden auf Lagerhölzern möglich.

Die sicherste Art der Fußbodendämmung sind Dichtungsbahnen. Es können stattdessen auch Spachtelmassen verwendet werden. Eine Alternative ist eine Abdichtung mit PVC- oder Synthese-Kautschuk-Belägen – Dabei ist der Bodenbelag selbst die Dämmung. Welche Methode für Ihren Fußboden am besten geeignet ist, fragen Sie am besten einen Fachmann.

Innendämmung

Aus verschiedenen Gründen - zum Beispiel wegen des Denkmalschutzes - kann eine Außendämmung unmöglich sein. Eine Innendämmung ist nur selten eine sinnvolle Alternative - Sie kostet Wohnraum und fördert oft Schimmelbildung. Eine Decken- oder Fußbodendämmung ist die bessere Wahl!

Wie viel kostet Wärmedämmung?

Die Kosten für Wärmedämmung sind unterschiedlich hoch – je nachdem, welche Art und welche Materialien Sie wählen und wie viel Fläche Sie dämmen wollen. Es kann daher nicht pauschal gesagt werden, wie viel Wärmedämmung kostet. Lassen Sie sich am besten vom Fachmann beraten.

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Förderungsmöglichkeiten

Die meisten Förderungen für Wärmedämmungen werden von den Bundesländern vergeben und sind daher, je nachdem, wo Sie wohnen, unterschiedlich hoch. Es gibt aber auch eine Förderung des Bunds: den sogenannten "Sanierungscheck". Er besteht seit einigen Jahren. Wer Förderungen erhalten will, muss sich fristgerecht anmelden. Für das Jahr 2017 wurden noch keine Gelder freigegeben. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahren Sie das zum Beispiel hier. Im Jahr 2016 konnte man sich ab Anfang März für Zuschüsse anmelden. Voraussetzung war, dass das Gebäude, das saniert werden sollte, älter als 20 Jahre alt war. Außerdem musste man schnell sein: Das Budget für den Sanierungsscheck ist begrenzt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Energie sparen mit Wärmedämmung

Wie viel Energie durch Wärmedämmung eingespart wird, kann man nicht verallgemeinern. Das kommt ganz darauf an, in welchem Zustand Ihr Haus sich vor der Dämmung befunden hat, wie die Dämmung ausgeführt wurde und wie viel Fläche abgedichtet wurde. Das Einzige, was man pauschal sagen kann, ist: Sie sparen Energie. Und Ihre Heizkosten werden sich deutlich verringern.

Energie durch Wärmedämmung einzusparen kann deutlich günstiger sein, als erneuerbare Energie bereitzustellen. Wenn man zum Beispiel darauf setzen würde, Wohnungen mit aus Ökostrom erzeugtem Gas zu beheizen, würde das den Großhandelspreis für Gas verfünffachen. Siehe hier.

Kosten sparen mit Wärmedämmung

2013 hat das deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos eine brisante Studie veröffentlicht. Ihr Fazit: Investitionen in höhere Energieeffizienz würden sich - wenn man Einsparungen gegenüberstellt - nicht auszahlen. Die Studie hat Gerüchten über Wärmedämmung Aufwind gegeben, die ohnehin schon im Umlauf waren: Wärmedämmung würde sich für KundInnen nicht auszahlen. Das stimmt nicht. Die Prognos-Studie hat Investitionen in ihre Rechnung miteinbezogen, die auch ohne Steigerung der Energieeffizienz notwendig gewesen wären. Wenn man nur die Ausgaben für Wärmedämmung miteinbezieht, zeigt sich sehr wohl, dass Wärmedämmung Kosten spart. Außerdem: Bei Wärmedämmungen geht es nicht nur darum, weniger für den Energieverbrauch zu zahlen – Es geht immer auch um Umweltschutz.

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Fazit: Wärmedämmung zahlt sich aus. Für die Umwelt - und für Ihre Geldbörse.

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