You are here

Elektroheizkörper: Stromverbrauch, Kosten und mehr

Heizung Thermostat

Elektroheizkörper: Was Sie über die moderne Heizungsart wissen sollten. Beim Hausbau stehen viele Entscheidungen an - eine davon ist die der Heizungsart. Eine von vielen Arten zu heizen, ist das Heizen mit Strom. Eine elektrische Heizung bietet dabei viele Vorteile. Von den Smart-Home Möglichkeiten bis zu Nachtspeicherheizungen sind Ihre Möglichkeiten mit einem Elektroheizkörper besonders vielfältig. Erfahren Sie hier alles über die Heizungsart, inklusive Kosten und Funktionsweise.


Elektroheizkörper: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Elektroheizkörper nutzen Strom um Wärme zu erzeugen. Damit ist die elektrische Heizung eine praktische Heizungsart für Häuser - besonders dann, wenn das Haus keinen Gasanschluss hat. Sie sind noch auf der Suche nach der richtigen Heizungsart? Die folgenden Fragen und Antworten können Sie dabei unterstützen.

Wie funktioniert eine Elektroheizung?

Ein Elektroheizkörper erzeugt also Wärme aus Strom. Aber wie? Die Funktionsweise ist relativ simpel: Elektrische Energie fließt durch einen Leiter. Dieser Leiter bildet einen Widerstand und erwärmt sich dadurch. Diese Wärme wird dann an den Raum abgeben.

Was kostet ein Elektroheizkörper?

Im Vergleich zu anderen Heizarten, sind Elektroheizkörper in der Anschaffung sehr kostengünstig. Das liegt besonders an der einfachen Montage.

Im Betrieb gibt es kostengünstigere Alternativen, wie beispielsweise Pelletsheizungen. Allerdings haben Sie die Möglichkeit, die Energie mit einem günstigen Stromtarif dennoch zum guten Preis zu beziehen.

Stromtarife vergleichen und Strom anmelden unter 0720 1166 39 (Service von Selectra Österreich, Montag bis Freitag - werktags - von 8.00 - 19.00 Uhr, zum Ortstarif).

Welcher Elektroheizkörper ist der richtige?

Elektroheizkörper

Grundsätzlich kann man Elektroheizkörper durch die Art der Wärmeabgabe unterscheiden. Dabei gibt es zum einen die Radiatoren - bei ihnen wird die Wärme über Strahlung abgegeben. Durch die gerippte Oberfläche der Elektro-Radiatoren wird eine große Oberfläche für die Wärmeabgabe genutzt. Bei der zweiten Art der Wärmeabgabe - der Konvektion - wird die Wärme durch Zirkulation der Raumluft erzeugt. Mithilfe eines Wärmetauschers wird die Wärme also direkt in die Luft abgegeben.

Neben dieser grundlegenden Unterscheidung, kann man beim Elektroheizkörper auch aus verschiedenen Formen wählen. Diese gehören zu den üblichsten Varianten:

  • Rundrohrheizkörper
  • Handtuchheizkörper
  • Flachheizkörper
  • Rippenheizkörper

Gut zu wissen!Grundsätzlich gehören auch elektrische Fußbodenheizungen und Wandheizungen zur Kategorie der elektrischen Heizungen. Da sie aber fest im Haus verbaut werden, zählt man sie meist nicht zu den Elektroheizkörpern.

Welcher Elektroheizkörper am besten in Ihr Zuhause passt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehört zum einen die Größe des zu beheizenden Raumes, sowie die Häufigkeit der Nutzung. Denn je nachem ist eine andere Form sinnvoll. Lassen Sie sich dazu am besten schon früh während dem Hausbau beraten.

Heizen mit Strom: Stromverbrauch und Nachtstrom

Aber wie viel Strom verbraucht ein Elektroheizkörper und wie viel bezahlen Sie dafür? Die Berechnung des Stromverbrauches und die günstige Alternative: Nachstrom.

Stromverbrauch eines Elektroheizkörpers

Ein elektrisch betriebener Heizkörper verbraucht natürlich Strom. Um den Stromverbrauch zu berechnen, müssen Sie lediglich die Wattzahl des Heizkörpers wissen. Mit folgender Formel kommen Sie so auf die Verbrauchszahl:

Stromverbrauch = Leistung in Watt x Heizstunden

Um daraus Ihre Stromkosten zu berechnen, brauchen Sie nur den Preis pro Kilowattstunde und folgende Formel:

Stromkosten = Stromverbrauch x Kosten pro Kilowattstunde

Wie viel Sie für das Heizen mit einem Elektroheizkörper bezahlen, hängt also von Ihrem Stromtarif ab. Um günstiger Heizen zu können, sollten Sie einen Stromanbieter für Ihr neues Zuhause wählen, der einen geringen Preis pro Kilowattstunde verrechnet.

Strom anmelden vor dem UmzugUnter 0720 1166 39 Stromanbieter vergleichen und Strom anmelden (Service von Selectra Österreich, Montag bis Freitag - werktags - von 8.00 - 19.00 Uhr, zum Ortstarif).

Nachtspeicherheizung

Um beim Betrieb des Elektroheizkörpers zu sparen, können Sie auf eine Nachtspeicherheizung setzen. In der Nacht - also meist von 22:00 bis 6:00 - wird am wenigsten Strom verbraucht. Abgesehen von Strom aus Sonnenenergie, wird nachts aber genauso viel Strom erzeugt wie tagsüber. Daraus resultiert ein nächtlicher Überschuss an Energie, den Sie zum Heizen nutzen können.

Eine Nachtspeicherheizung erzeugt bereits nachts die Wärme für den ganzen nächsten Tag. Das kommt Ihnen günstiger, hat aber einen großen Nachteil: falls Sie die Nachtspeicherheizung nachts nicht betrieben hatten, können Sie tagsüber die Heizung nicht mehr nachträglich einschalten.

NachtstromFalls Sie eine Nachtspeicherheizung anschaffen, lohnt es sich, einen Nachtstrom-Tarif zu nutzen. Dabei beziehen sie nachts Strom zum geringeren Preis.

Smart Home - intelligentes Heizen

Da Elektroheizkörper ohnehin einen Stromanschluss haben, eignen sie sich besonders gut für den Einsatz im Smart Home. Zum einen sind manche Elektroheizkörper durch eine Fernbedienung ausgestattet. Sie müssen also nicht extra aufstehen und zum Heizkörper gehen, um die Temperatur zu verändern. Zum anderen können moderne Elektroheizkörper in das intelligente Zuhause integriert werden.

Elektroheizkörper mit App Steuerung

Moderne Smart Home Elektroheizkörper können via App gesteuert werden. Das hat natürlich viele Vorteile. Denn so können Sie die Heizung von der ganzen Welt aus bedienen. Falls Sie also im Winter eine Woche auf Urlaub fahren, kommen Sie nicht mehr in ein kaltes Haus zurück - denn am Heimweg können Sie die Heizung bereits einschalten.

Natürlich bietet die Anbindung an das Smart Home noch weitere Vorteile. So können Sie beispielsweise für bestimmte Zeiten gewisse Temperaturen einstellen. Ihre Heizung richtet sich dann ganz automatisch nach Ihrem Alltag.

Elektroheizung Smart Home

Elektrische Heizung mit Zeitschaltuhr

Falls Ihnen die Anbindung an Ihr Smartphone zu weit geht, bieten moderne Elektroheizkörper dennoch praktische Funktionen. Allen voran eine Zeitschaltuhr: So können Sie ganz einfach festlegen, wann sich die Heizung von selbst ausschalten soll. Das kann Ihnen dabei helfen, einen Teil Ihrer Heizkosten zu sparen.

Elektroheizkörper: Anschluss und Montage

Der größte Vorteile eines Elektroheizkörpers: Er ist besonders leicht zu installieren!

Haus Stromleitung

Viele Elektroheizkörper können einfach an der gewünschten Stelle platziert werden - einige Modelle haben sogar Rollen. Mit einer Steckdose in der Nähe ist die Montage schon abgeschlossen - denn Strom hat ohnehin jeder in seinem Zuhause.

Andere Arten von Elektroheizkörpern benötigen eine aufwändigere Montage: Sie werden wie andere Heizkörper an der Wand montiert. Doch auch hier ist der Anschluss relativ simpel: Die nächste Steckdose oder ein Unterputz ans Hausstromnetz reichen aus.

Elektroheizkörper als Zusatzheizung

Dank ihrer einfachen Installation, eignen sich Elektroheizkörper besonders gut als Zusatzheizung. In Haushalten wird der rollende Heizkörper dann einfach dort platziert, wo er gerade gebraucht wird - wie beispielsweise unter dem Schreibtisch oder im Wintergarten.

Auch in der Gastronomie werden Elektroheizungen häufig genutzt, um Gastgärten auch an kalten Abenden bewirten zu können. Dabei macht man meist von mit Strom betriebenen Heizstrahlern und Heizlüftern gebrauch.

Einrichtungs-Tipp: Handtuchheizkörper

Eine der häufigsten Formen eines Elektroheizkörpers ist gleichzeitig eine sehr luxuriöse und komfortable: Der Handtuchheizkörper. Dieser findet sich natürlich meist im Bad, besteht aus einzelnen beheizten Rohren und dient als warme Handtuchhalterung. Neben dem Einsatz als Bedarfsheizung für ein wohlig warmes Badezimmer, können Sie die spezielle Heizform nutzen um Handtücher zu trocknen und auch im Winter kuschlig warm zu halten. Ein Muss für ein gut durchdachtes Zuhause!

Elektroheizkörper vs. Infrarotheizung: Was ist besser?

Im Grunde werden Elektroheizkörper und Infrarotheizungen über die selbe Energiequelle betrieben: Beide erzeugen die Wärme mit Strom. Somit gehören beide zur Kategorie der Elektroheizungen. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich durch die Form der Wärmeabgabe. Denn Infrarotheizungen geben die Wärme durch elektromagnetische Wellen ab. Es handelt sich dabei also um eine Strahlungsheizung.

Beide Heizungsarten sind in der Anschaffung und im Betrieb etwa gleich aufwändig bzw. kostengleich. Eine Infrarotheizung braucht im Vergleich zum Elektroheizkörper allerdings weniger Platz.

Mehr über andere Heizarten

Neben dem Heizen mit Strom, gibt es noch einige andere Heizarten. Informieren Sie sich hier ausführlich über das Heizen:

 

Ihr Feedback ist uns wichtig Liebe User,
Obwohl der Inhalt dieser Seite nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und dargestellt worden ist, nimmt selectra.at keine Gewähr für die Richtigkeit der Daten. Wir bitten um Ihr Verständnis. Unser Team besteht aus Menschen und es kann immer zu kleinen Ausrutschern kommen. Feedback ist erwünscht! Bitte richten Sie jegliche Anmerkungen und Ergänzungen via E-Mail an content@selectra.at. Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Teilen auf Facebook  Teilen auf Twitter  Teilen auf Google+