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Förderungen für Energie in Österreich

In Österreich fördern Bund und Länder Photovoltaik, Heizungstausch, thermische Sanierung und E-Mobilität, oft lassen sich die Programme kombinieren. Höhe und Bedingungen unterscheiden sich je Bundesland aber stark und ändern sich laufend. Verschaffen Sie sich hier den Überblick und finden Sie die passende Förderung für Ihr Projekt.

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Bund & Länder

Bundesförderungen und Landesprogramme verständlich gebündelt.

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Was Sie auf diesem Hub finden 💶

Energie-Förderungen in Österreich kommen von zwei Seiten: vom Bund (etwa über den Klima- und Energiefonds, die OeMAGOeMAG ist die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG, die zentrale Stelle für die Abwicklung der Ökostrom- und Photovoltaik-Förderung in Österreich. und das Klimaschutzministerium) und von den neun Bundesländern mit eigenen Programmen. Häufig lassen sich Bundes- und Landesförderungen kombinieren.

Dieser Hub gibt Ihnen den Überblick über Photovoltaik, Heizungstausch, thermische Sanierung und E-Mobilität. Konkrete Beträge ändern sich laufend und unterscheiden sich je Bundesland deutlich, deshalb klären wir die aktuellen Konditionen für Ihr Vorhaben gerne in einer kostenlosen Beratung.

Hinweis zur PV-Nullsteuer: Die Nullsteuer (0 % Umsatzsteuer auf Photovoltaikanlagen) galt vom 1. Jänner 2024 bis 31. März 2025. Seit 1. April 2025 gilt wieder die reguläre Umsatzsteuer von 20 %. Eine Förderung Ihrer Anlage ist weiterhin über die EAG-Investitionsförderung möglich.
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Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben?

Förderbeträge und Antragsfristen ändern sich laufend und unterscheiden sich je Bundesland. In unserer kostenlosen Beratung klären wir, welche Förderungen für Ihr Projekt infrage kommen.

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🔆 Photovoltaik & Speicher

Für neue Photovoltaikanlagen und Stromspeicher gibt es die EAG-Investitionsförderung, abgewickelt über die OeMAG. Sie wird in begrenzten Antragsfenstern (sogenannten Calls) vergeben, ein früher Antrag lohnt sich daher. In Wien und Salzburg wurde die Landes-Direktförderung 2025/2026 eingestellt, dort greift nur die Bundesförderung. Den überschüssigen Strom vergüten die Einspeisetarife.

Heizungstausch 🔥

Beim Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf erneuerbare Systeme wie die Wärmepumpe zählen vor allem die Landesförderungen, die sich je Bundesland stark unterscheiden. Auf Bundesebene ist das Budget seit Februar 2026 ausgeschöpft, verfügbar ist derzeit vor allem die Kesseltausch-Förderung (max. 30 %, bis 7.500 €).

🏠 Thermische Sanierung

Für Dämmung, Fenster oder die Gebäudehülle gab es den bundesweiten Sanierungsbonus aus der Sanierungsoffensive; sein Budget ist seit Februar 2026 ausgeschöpft. Viele Bundesländer fördern Sanierungen weiterhin eigenständig. Eine gute Dämmung senkt den Energiebedarf dauerhaft und damit auch Ihre Heizkosten.

E-Mobilität 🚗

Für E-Fahrzeuge und private Ladestationen (Wallboxen) gibt es eigene Förderprogramme. Konditionen und Antragswege ändern sich regelmäßig, ein Blick auf die aktuellen Bedingungen vor dem Kauf zahlt sich aus.

Förderungen nach Bundesland (Stand 2026)

Die Unterschiede sind groß: Eine Beispielsanierung (Dämmung, Fenster und Wärmepumpe, rund 110.000 € Investition) wird in Tirol mit fast 50.000 € gefördert, in Niederösterreich und der Steiermark nur mit rund 12.500 €.

Wichtig: Stand 2026

  • Der bundesweite Sanierungsbonus ist seit Februar 2026 ausgeschöpft. Verfügbar ist vor allem die Kesseltausch-Förderung (max. 30 %, bis 7.500 €).
  • Steiermark und Niederösterreich fördern den Heizungstausch derzeit nicht auf Landesebene.
  • Die PV-Direktförderung der Länder wurde 2025/2026 in Wien und Salzburg eingestellt, dort greift nur noch die Bundesförderung (EAG).
  • Förderbudgets können unterjährig ausgeschöpft werden, eine frühzeitige Antragstellung lohnt sich.
Bundesland Wohnbau Sanierung Heizungstausch PV & Speicher Schwerpunkt
Burgenland Landesdarlehen nur Kreditförderung Sonderwohnbau 2026 Sanierungsdarlehen bis 80.000 €
Kärnten Häuslbauerbonus hohe Pauschalen nur mit Speicher Eines der besten Pakete
Niederösterreich Punktesystem nur Kreditförderung aktuell keine über Wohnbau-Punkte Schwächer bei direkten Zuschüssen
Oberösterreich Landesdarlehen + Fixzins bis 3.900 € Solides Mittelfeld
Salzburg Punktesystem eingeschränkt Landesprogramm 2025 eingestellt Sanierung schwierig
Steiermark Antragsstopp bis 03/2026 keine Landesförderung aktuell keine neues Modell ab Q2/2026 Im Umbau, aktuell schwach
Tirol Wohnbauscheck 18.900 € höchste Pauschalen 125 €/kWp Beste Förderung Österreichs
Vorarlberg zinsgünstig nur Kreditförderung Landesförderung 2026 Spezialprogramme Holz/Wärmepumpe
Wien Wohnfonds Wien Sanierungsoffensive Sonnenstrom-Offensive eingestellt Stark in Sanierung

Bitte wählen Sie mindestens ein Bundesland aus.

verfügbar eingeschränkt nicht verfügbar

Für einkommensschwache Haushalte gewähren die Bundesländer zusätzlich Heizkostenzuschüsse. Voraussetzungen und Fristen werden meist jährlich neu festgelegt.

Häufige Fragen

Förderungen: Ihre Fragen

Nein. Die Nullsteuer (0 % Umsatzsteuer auf PV-Anlagen) galt vom 1. Jänner 2024 bis 31. März 2025. Seit 1. April 2025 gilt wieder die reguläre Umsatzsteuer von 20 %. Eine Förderung der Anlage ist weiterhin über die EAG-Investitionsförderung möglich.

Auf Bundesebene ist das Budget des Sanierungsbonus seit Februar 2026 ausgeschöpft; verfügbar ist vor allem die Kesseltausch-Förderung (max. 30 %, bis 7.500 €). Entscheidend sind daher die Landesförderungen, die sich stark unterscheiden. In der Steiermark und in Niederösterreich gibt es derzeit keine Landesförderung für den Heizungstausch. Wir klären die aktuellen Möglichkeiten gerne kostenlos.

Ja, über die EAG-Investitionsförderung, abgewickelt über die OeMAG. In Wien und Salzburg wurde die Landes-Direktförderung 2025/2026 eingestellt, dort greift nur noch die Bundesförderung. Förderhöhe und Antragsfenster ändern sich, prüfen Sie die aktuellen Konditionen vor dem Kauf.

Weil die Länder eigene Programme mit eigenen Budgets festlegen. Eine Beispielsanierung (Dämmung, Fenster und Wärmepumpe) kann in Tirol fast viermal so hoch gefördert werden wie in Niederösterreich oder der Steiermark. Ein Blick auf das eigene Bundesland lohnt sich daher besonders.

Ja. Die Bundesländer gewähren Heizkostenzuschüsse für Haushalte mit geringem Einkommen. Die Voraussetzungen und Antragsfristen unterscheiden sich je Bundesland und werden meist jährlich neu festgelegt.
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Strom und Gas: zusätzlich sparen

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Offizielle Stellen: sanierungsoffensive.gv.at (Sanierung & Heizungstausch), umweltfoerderung.at (Förderabwicklung), OeMAG (EAG-PV-Förderung).

Stephanie Hacker

Über die Autorin

Stephanie Hacker

Content Manager bei Selectra Österreich

Stephanie verantwortet die redaktionellen Inhalte zu Energie, Heizung, PV und Telekom auf Selectra Österreich und prüft jede Seite vor der Veröffentlichung.

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