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Abschaltung von Strom oder Gas droht? Was tun

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Egal aus welchen Gründen Ihr Energielieferant Ihnen den Strom abdrehen möchte oder die Gaszufuhr einstellt, es müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden, um ein derartiges Vorgehen zu rechtfertigen. In diesem Artikel helfen wir Ihnen einen Überblick über Ihre Rechte zu erhalten und zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie sie dennoch weiterhin versorgt werden können.


Kriterien für Abschaltung von Strom und Gas

Energielieferanten müssen verschiedene gesetzliche Kriterien erfüllen, um die Lieferung von Energie abzubrechen. Aus diesem Grund sollten Sie sehr klar prüfen, ob alle diese Bedingungen erfüllt wurden und gegebenenfalls darauf hinweisen, wenn dies nicht der Fall ist. Um wirksam zu sein müssen laut E-Control alle diese Kriterien und nicht nur ein Teil der Kriterien zutreffen. Das ist auch vor allem dann wichtig, um festzustellen, ob Sie unrechtmäßig unter Druck gesetzt werden.

Ihnen müssen zwei Mahnungen zugestellt worden sein, die es Ihnen jeweils ermöglichen innerhalb von 2 Wochen den ausstehenden Betrag zurückzuzahlen. Dabei muss die letzte Mahnung als eingeschriebener Brief einlangen und in dieser muss ausdrücklich angedroht werden, dass es im Falle einer nicht-Zahlung zur Abschaltung kommt. Weiters muss diese letzte Mahnung auch über die Kosten und Folgen von Abschaltung und Wiederherstellung informieren.

  • Die Kriterien im Überblick
  • zwei Mahnungen zugestellt
  • jeweils 2 Wochen Zahlungsfrist
  • letzte Mahnung als eingeschriebener Brief
  • Warnung, dass bei nicht Zahlung Abschaltung droht
  • Kosten und Folgen einer Ab- und Anschaltung müssen im Brief erkärt werden

Wenn Sie vorbeugen möchten und Ihr Budget mit einem günstigeren Tarif schonen möchten, rufen Sie uns unter
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So verhindern Sie eine Abschaltung

Um die Abschaltung zu verhindern stehen Ihnen vier Optionen zur Verfügung. Die erste und offensichtlichste Variante ist, dass Sie den offenen Betrag unverzüglich zurückzahlen. Diese Alternative ist jedoch für viele Menschen leider keine Option, da Geldprobleme aufgrund anderer Faktoren (auch oft unverschuldet) zu dieser Engpasssituation erst führen. Aus diesem Grund macht es sehr viel Sinn sowohl den Energieanbieter, wie auch den Netzbetreiber unverzüglich direkt zu kontaktieren und das Problem anzusprechen.

Sie können sich mit dem Netzbetreiber und/oder dem Energielieferanten auf eine Stundung der Schulden einigen oder eine Ratenzahlung vereinbaren. Damit gewinnen Sie wertvolle Zeit die notwendigen Ressourcen für die Begleichung der Schuld aufzubauen oder das Problem bewältigbar zu machen.

Weiters haben Sie zwei weitere Optionen, um die Abschaltung zu vermeiden

Grundversorgung

Die E-Control erwähnt als eine Möglichkeit sich bei Netzbetreibern und dem Energielieferanten melden und auf die Grundversorgung zu berufen. Das bedeutet laut der Kontrollinstanz, dass Sie eine Kaution in Höhe einer Monatsrate im Voraus zahlen müssen und einen Tarif erhalten, der dem gängigsten Tarif (Standardtarif) des Anbieters entspricht. Falls Sie 6 Monate lang pünktlich zahlen, erhalten Sie die Kaution wieder zurück. In diesem Fall der der Anbieter die Energie nicht abschalten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Sie eine Monatsrate begleichen können uns ich mit dem Energielieferanten und Netzbetreiber auch wirklich in Verbindung setzen.

Generell ist es von Vorteil schon früher auf einen günstigeren Tarif zu wechseln, um vor einem Engpass bereits seine Ausgaben besser in den Griff zu bekommen. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann in einem Anruf abgewickelt werden und verlangt keinen weiteren Aufwand. Rufen Sie einfach unter
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Prepayment Zähler

2012 wurde das Recht auf einen Prepayment eingeführt, um Haushalte vor Abschaltungen besser zu schützen. Die Kosten für die Beschaffung belaufen sich auf 24€ und damit 6€ weniger als die Abschaltung. Damit hält der Prepayment Zähler nicht nur den Energiefluss in der Wohnung am Laufen, sondern ist auch in der Anschaffung günstiger, als das Abschalten. Darüber hinaus müssen Sie monatlich mit einer erhöhten Rechnung von 1,92€.

Das Prinzip ist dabei sehr einfach: Sie kaufen sich von Ihrem Energieanbieter ein Guthaben, das sie auf Ihren Stromzähler laden. Sie erhalten so lange Energie, wie das Guthaben Ihnen erlaubt.

Prepayment Zähler können entweder mittels eines Codes, den Sie nach der Einzahlung von Ihrem Energieanbieter erhalten, aufladen oder Sie können einen Chip-Schlüssel, den Sie ebenso von Ihrem Anbieter erhalten in den Vorkassazähler einführen, um somit das aufgeladene Guthaben in den Prepayment Zähler zu überführen.

Mit einem günstigeren Preis pro Kilowattstunde können Sie sparen, bevor der Engpass kommt. Rufen Sie unter
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Dabei wird ebenso wie bei der Abschaltung darauf verzichtet Ihren Stromzugang vor einem Wochenende oder Feiertag abzuschalten. Die verbrauchte Energie wird jedoch bei der nächsten Ladung von Ihrem Guthaben abgezogen.

Wenn Sie sich mit Ihrem Energieanbieter nicht einigen können Für den Fall, dass Sie nach einem Gespräch mit dem Energieanbieter keine Möglichkeit sehen sich mit dem Energieunternehmen auf einen Modus zu einigen, können Sie sich auch an die Schlichtungsstelle der E-Control wenden, die Sie beraten kann. Diese können Sie unter +43 1 24724-444 erreichen.

Zahl der Abschaltungen in Österreich

Laut E-Control gibt es vergleichweise wenige Abschaltungen von Strom und Gas. Im Jahr 2015 waren laut offiziellen Zahlen 22.509 (0,4%) Stromkundinnen und Kunden, sowie 5.970 Gaskundinnen (0,5%) und Kunden von Abschaltungen betroffen. Weiters sind diese meist nur vorübergehend und laut den bereitgestellten Informationen wird bei rund drei viertel aller Fälle die Stromversorgung basierend auf den bestehenden Verträgen wieder aufgenommen. Damit zeigt sich, dass die hier gezeigten Lösungsansätze in vielen Fällen helfen und auch langfristig Lösungen gefunden werden.

Senken Sie Ihre Ausgaben

Energierechnungen nicht begleichen zu können ist zumeist kein isoliertes Phänomen, sondern ist oft mit den Lebensumständen der betroffenen Haushalte verknüpft. So sind zum Beispiel unsanierte Altbau-Wohnungen schlechter isoliert, was zu einem größeren Heizaufwand führt und damit mehr Energie verbraucht, um eine akzeptable Heizleistung zu erreichen. Darüber hinaus sind mangelnde Ausstattung ein weiterer Grund für erhöhte Kosten. So ist zum Beispiel das Heizen mit Strom in Wohnungen die eine schlechte Infrastruktur aufweisen eine Kostenfalle, die Energiekosten in die Höhe treibt.

Aus diesem Grund macht es Sinn Energieeffizienzmaßnahmen zu ergreifen, um den Verbrauch zu senken. Manche Bestandteile Ihrer Jahresabrechnung ermessen sich dabei aus dem Verbrauch.

Eine ergänzende Maßnahme ist auch die Auswahl eines günstigeren Anbieters. Speziell bei einem hohen Verbrauch in Haushalten mit vielen Bewohnerinnen und Bewohnern kann ein günstigerer Preis pro Kilowattstunde zu massiven Einsparungen gegenüber dem Standardtarif des Standardanbieters führen. Damit lassen sich schon recht früh beschränkte Budgets schonen.

Mit einem Anruf können Sie zu einem günstigeren Energieanbieter wechseln. Rufen Sie einfach unter
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Von dem Wettbewerb um günstigere Preise können Sie auch beim Gas profitieren und damit Ihre jährlichen Ausgaben senken.

Mit diesen Maßnahmen können Sie gerade bei geringen Budgets und hohem Verbrauch Vorkehrungen gegen die drohende Abschaltung treffen.

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